News aus Harpstedt

Rat befürwortet Halbjahrespläne für Sitzungen

Harpstedt – Die Verwaltung im Amtshof soll künftig Halbjahrespläne mit Sitzungsterminen der politischen Gremien der Samtgemeinde Harpstedt vorlegen. Diesem Antrag der Grünen-Fraktion zur Geschäftsordnung hat der Samtgemeinderat am Dienstagabend im Koems-Saal entsprochen. 14 Ja- standen sieben Neinstimmen bei zwei Enthaltungen gegenüber. Die sich anschließenden Beifallsbekundungen rügte Rolf Ranke (HBL); solche Reaktionen auf normale Beschlüsse hätten zu unterbleiben – schon aus Gründen der Fairness gegenüber denen, die anders als die Mehrheit abgestimmt hätten. Die Halbjahrespläne, die auf Landkreisebene längst gängige Praxis sind, sollen den Kommunalpolitikern eine bessere Termin-Planbarkeit ermöglichen. „Zudem wird dadurch vermieden, dass eine Ausschusssitzung nur aus Zeitgründen nicht mehr im Sitzungsplan untergebracht werden kann“, heißt es in der Antragsbegründung der Grünen. Mit den Halbjahresplänen schränken sich Politik und Verwaltung nicht selbst ein. Sitzungen, die sich aus Mangel an Tagesordnungspunkten erübrigen, können gestrichen und solche, die kurzfristig erforderlich werden, zusätzlich anberaumt werden.
Rat befürwortet Halbjahrespläne für Sitzungen

Ist eine Freibadsaison unter Coronabedingungen möglich? / Entscheidung steht noch aus

Spaß droht auf der Strecke zu bleiben

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Da haben Bund und Länder den Badbetreibern ein echtes „Problem-Ei“ ins „Nest“ gelegt: Die Hoffnung in der Bevölkerung, dass Freibäder trotz Pandemie in Kürze öffnen, ist geweckt. Wie die teils privaten und teils öffentlichen Träger den Betrieb aber unter Wahrung der Abstandsregeln händeln können, bleibt vorerst recht nebulös.
Spaß droht auf der Strecke zu bleiben

Kommunales Personal wächst um 3,7 Stellen

Harpstedt – Mit Zustimmung des Rates stockt die Samtgemeinde Harpstedt ihr Personal um 3,7 Stellen auf. Davon werden 2,7 für die Ganztagsbetreuung (8 bis 16 Uhr) in jener zusätzlichen Kindergarten-Regelgruppe benötigt, die zum August am Standort der ehemaligen Grundschule Dünsen eingerichtet werden soll. Das allein lässt laut Verwaltung jährliche Mehrkosten von rund 100 000 Euro erwarten. Eine weitere Stelle kommt im IT-Bereich (Fachbereiche I und IV) hinzu. Zum einen, weil die EDV-Betreuung im Amtshof derzeit nur mit einer Vollzeitstelle, verteilt auf zwei Mitarbeiter, abgedeckt ist, und zum anderen wegen des „Digitalpakts“: Die Ausstattung der Schulen mit digitaler Infrastruktur und digitalen Hilfsmitteln zur Unterrichtsgestaltung sowie Internetzugängen für Lehrer- und Schülerschaft im Rahmen dieser bundesweiten Offensive schließt die Administration, also die laufende Pflege und Wartung, technische Hilfestellungen für Lehrende und Problembehebungen, nicht ein . Für die entsprechende „Men-Power“ müssen die Kommunen sorgen.
Kommunales Personal wächst um 3,7 Stellen

Dürresommer: Grundwasserentnahmen zunehmend nötig

Beregnung für den Kartoffelacker

Harpstedt – Das Unternehmen Remon aus den Niederlanden hat am Dienstag am Simmerhauser Weg in der Harpstedter Feldmark binnen etwa sechs Stunden einen Grundwasserbrunnen gebaut.
Beregnung für den Kartoffelacker

Kommunalverwaltung vergibt nun Termine für alle Angelegenheiten, die eine persönliche Anwesenheit erfordern

Harpstedt - In den Harpstedter Amtshof kehrt nun etwas mehr Publikumsverkehr zurück. Die Zeit, in der – außer bei ganz dringlichen Anliegen – jeder persönliche Kontakt unterbleiben musste, ist vorüber.
Kommunalverwaltung vergibt nun Termine für alle Angelegenheiten, die eine persönliche Anwesenheit erfordern

DRK sagt weitere Fahrten ab

Harpstedt – Nach der Absage einer dreitägigen Frühlingsfahrt ins Blaue müssten nun weitere Ausflüge als Folge der pandemiebedingten Beschränkungen ausfallen, bedauert Erika Hormann im Namen des DRK-Ortsvereins Harpstedt. Das gelte für eine Tour mit Spargelessen, die auf den 28. Mai terminiert war, und für eine Kaffeefahrt an das Steinhuder Meer, die für den 23. Juni geplant gewesen sei. Auch die Modenschau-Tour nach Bad Zwischenahn, die am 13. Juli hätte über die Bühne gehen sollen, komme leider nicht zustande, ergänzt Erika Hormann. „Wir hoffen nun, dass die sechstägige Bornholm-Reise vom 16. bis 21. August erlaubt wird.“ Zusätzlich sei eine „herbstliche Erlebnisfahrt“ (13. bis 15. November) in das DRK-Fahrtenprogramm 2020 aufgenommen worden. Interessierte, ob DRK-Mitglied oder nicht, können sich dafür bei Erika Hormann (Telefon 04244/966 233) anmelden und sich näher über das Programm informieren – oder aber bei Borchers Reisen (Telefon 04243/4900).
DRK sagt weitere Fahrten ab

Brigitte Alvarado, Heidemarie Gniesmer und Doris Weinert stellen 52 Gemälde im Hotel „Zur Wasserburg“ aus

„Kunst muss nichts – und muss auch nicht zum Sofa passen“

Harpstedt – Frisch renoviert präsentiert sich der Kaminraum des Harpstedter Hotels und Restaurants „Zur Wasserburg“. Wenngleich das Geschäft nach dem langen Lockdown dort – wie insgesamt in der Gastronomie – eher schleppend wieder anläuft und pandemiebedingte Hygiene- und Abstandsregeln gelten, kehrt nach und nach Normalität zurück. Auch „neue Kunst“ hat inzwischen Einzug gehalten. Eine Vernissage darf es allerdings wegen Corona aktuell nicht geben.
„Kunst muss nichts – und muss auch nicht zum Sofa passen“

Rund 8 000 Euro Blechschaden

Colnrade – Wegen der tief stehenden Sonne hat nach Angaben der Polizei am Montag um 7.35 Uhr ein 37-jähriger Mercedes-Benz-Fahrer auf der Straße Krumdiek in Colnrade den am Fahrbahnrand abgestellten VW eines 36-Jährigen übersehen. Es kam zum Zusammenstoß. Beide Fahrzeuge seien hinterher nicht mehr fahrbereit gewesen, heißt es in der Pressemitteilung der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch. Die Höhe des Blechschadens wird auf rund 8 000 Euro geschätzt. Die beiden Unfallbeteiligten kommen aus der Samtgemeinde Harpstedt.
Rund 8 000 Euro Blechschaden

Eine Begebenheit von 1713 in Klosterseelte lässt Parallelen zur Coronapandemie erkennen

Social Distancing wider die Pestilenz

Klosterseelte - Von Jürgen Bohlken. Social Distancing ist keine Erfindung der Coronakrisenzeit. Rigide Abstandsvorschriften galten sogar schon im Sommer 1713, als die Pest aus Bremen aufs Umland übergriff. Und dort, wo die Regeln überwacht und eingehalten wurden, gab es weniger Todesopfer. Nur zwei waren nach einem Ansteckungsfall in Klosterseelte zu beklagen, verrät ein um Einzelheiten ergänzter Bericht des damaligen Amtsschreibers Johann Heinrich Redeker. Unsere Zeitung kann diesen von Günter Kastendieck, Archivpfleger der Samtgemeinde Harpstedt, übermittelten Text leider nur in stark gestraffter Fassung wiedergeben.
Social Distancing wider die Pestilenz

Schwelbrand in Sicherungskasten ruft Feuerwehr auf den Plan

Harpstedt – Die Feuerwehr Harpstedt ist in der Nacht zum Sonntag, um 23.48 Uhr, alarmiert worden: In einem Wohnhaus an der Burgstraße im Flecken sei es in einem Elektrokasten zu einem Schwelbrand gekommen, meldete die Großleitstelle Oldenburg. Nachdem Gruppenführer Tim Sparkuhl die Lage erkundet und das Haus evakuiert hatte, schickte er einen Trupp mit einer Wärmebildkamera in den Keller. Ein Anwohner vermeldete, er habe einen lauten Knall gehört und daraufhin direkt den Notruf gewählt.
Schwelbrand in Sicherungskasten ruft Feuerwehr auf den Plan