News aus Harpstedt

In Dünsen beginnen bald die Erschließungsarbeiten / 28 Häuser sollen entstehen

Es geht los „Am Buchenhain“

Dünsen – Im Laufe dieser Woche ist es endlich soweit: Vier Häuser aus den 1980er-Jahren bekommen praktisch „Zuwuchs“ mit der Erschließung des Baugebiets „Am Buchenhain“ in Dünsen.
Es geht los „Am Buchenhain“

Neues Frühjahrsprogramm der regioVHS / Koch- und Backkurse fallen aus

Kein Thermomix, dafür aber Handlettering

Harpstedt – Dem Stress ein wenig entkommen und sich beim Yoga entspannen, seiner Kreativität beim Malen freien Lauf lassen oder doch lieber das Handlettering erlernen? Die regioVHS Ganderkesee-Hude hat ihr neues Programmheft fürs Frühjahr 2021 veröffentlicht. Auf mehr als zehn verschiedene Angebote in Harpstedt dürfen sich Sportler, Kunstliebhaber oder Musik-Fans freuen. Interessierte können im Internet auf der Seite www.regiovhs.de auf das Programmheft zugreifen. Zudem liegen sie seit Dienstag bei Inkoop und Lidl in Harpstedt gratis aus, wie regioVHS-Leiter Andreas Lembeck berichtet. Er teilt mit, dass alle Kurse und Veranstaltungen, die im Januar stattfinden sollten, auf Februar verschoben worden sind.
Kein Thermomix, dafür aber Handlettering

Eine Homepage für alle Feuerwehren der Samtgemeinde Harpstedt / Neue Website seit Montag zugänglich

„Alles unter einem Dach“

Harpstedt – Übersichtlicher, moderner und alles auf einen Blick: Hatten bislang nur die Ortsfeuerwehren Harpstedt und Beckeln ihre eigenen Websites, gibt es nun eine gemeinsame Homepage der sechs Feuerwehren der Samtgemeinde Harpstedt. Seit Montag ist sie für jedermann zugänglich. „Sie ist taufrisch“, verkündet Pressesprecher Christian Bahrs.
„Alles unter einem Dach“

Abrissarbeiten an Wildeshauser Straße beginnen

Neueröffnung von Aldi und Inkoop 2022

Harpstedt – Ein Abrissbagger arbeitet sich durch das ehemalige Wohnhaus von Werner Strodthoff (74) und Ehefrau Gisela aus dem Jahr 1973 an der Wildeshauser Straße 2 in Harpstedt. Zwei Mitarbeiter sind damit beschäftigt, das entkernte Gebäude Mauer um Mauer einzureißen. Wo sich jetzt noch mehrere Fahrzeuge und verschiedene Arbeitsmaterialien auf dem rund 17 000 Quadratmeter großen Areal zwischen Wildeshauser Straße, Freistraße und Carsten-Horst-Kamp befinden, sollen voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 zwei neue Supermärkte stehen.
Neueröffnung von Aldi und Inkoop 2022

SERIE Fluchtodyssee endet in Sürstedt / Teil sechs: Unter polnischer Administration kommt neues Elend auf die Familie Ewert zu

Internierung und Vertreibung

Nach dem heutigen sechsten Teil pausiert unsere Serie über die Nachkriegserlebnisse der Familie Ewert für eine Woche.
Internierung und Vertreibung

„Nicht insolvent“ / Baugeschäft Eduard Ranke, MuK Immobilien und RDK bestehen fort

Sven Keller schließt seine Baufirma

Harpstedt – Dem Vernehmen nach soll sich die in Harpstedt ansässige Ranke Bau GmbH & Co. KG, vertreten durch Sven Keller, mit einem Projekt außerhalb des Fleckens zu viel zugemutet haben und in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser geraten sein. Die offizielle Verlautbarung der Unternehmensspitze klingt etwas anders. Fakt ist jedenfalls: Die Baufirma wird aufgelöst.
Sven Keller schließt seine Baufirma

SERIE Fluchtodyssee endet in Sürstedt / Teil fünf: „Zwangskino“ mit Bildern aus befreiten Konzentrationslagern

Zu den Russen entwickelt sich ein überraschend gutes Verhältnis

Sürstedt/Bartenstein – Wieder in ihrer ostpreußischen Heimat Bartenstein angekommen, beginnt für Lina Ewert und fünf ihrer Kinder ein ganz anderes Leben als vor der Flucht vor der Roten Armee im Januar 1945. Die Russen verpflichten sie zum Arbeitseinsatz. Christel, eine ihrer Töchter, kocht für die Familie „Schlunz“. Das sei eine „bläuliche Brühe aus Wasser und Kartoffelschalen“, schreibt ihr Bruder, damals elf, wesentlich später in seinen Erinnerungen an die Nachkriegszeit nieder. Sein Bruder Benno muss für die neuen Machthaber Vieh, darunter auch Pferde, zur russischen Grenze treiben. Die liegt inzwischen gerade mal 20 Kilometer von Bartenstein entfernt. Die Familie Ewert wundert sich darüber; sie weiß zu der Zeit, im Juni 1945, noch gar nichts von der Teilung Ostpreußens.
Zu den Russen entwickelt sich ein überraschend gutes Verhältnis

SERIE Fluchtodyssee endet in Sürstedt / Teil vier: Schlüsselerlebnis wirkt lange nach

In der alten Heimat ist nichts mehr, wie es war

Sürstedt/Bartenstein – Weil die russischen Machthaber ihnen nicht gestatten, über Danzig nach Elbing vorzudringen, müssen Siegfried Ewert, vier seiner Geschwister und die Mutter eine andere – südliche – Route nehmen. Sie kehren nach Monaten zurück in ihre ostpreußische Heimat Bartenstein, die sie im Januar 1945 verlassen haben, um der Roten Armee zu entkommen. Zuvor aber hinterlässt ein Schlüsselerlebnis bei Siegfried Ewert tiefe Spuren: Zwischen Saalfeld und Mohrungen macht der damals Elfjährige schlapp. Seine geschwächte, desillusionierte Mutter will – seinen später notierten Schilderungen zufolge – den Anschluss an die Flüchtlingsgruppe nicht verlieren und lässt ihn, einen ihrer eigenen Söhne, zurück mit den Worten: „Du musst nachkommen.“ Siegfried nickt erschöpft ein. Als er erwacht, blickt er auf ein Pferd. Darauf sitzt ein russischer Soldat. Der spricht den Jungen an, zieht ihn sodann auf das Ross und galoppiert in jene Richtung, in die zuvor die Flüchtlingsgruppe mit Siegfrieds Mutter und deren anderen Kindern entschwunden ist. Zwischendurch „füttert“ der Soldat den Elfjährigen mit Schokolade. Dank seiner Hilfe findet Siegfried ein Dorf weiter wieder Anschluss an seine Angehörigen, aber die traumatische Erfahrung des „Zurückgelassenen“ wirkt in seinem weiteren Leben nach. Lange nach der Fluchtgeschichte seiner Familie, die 1948 in Sürstedt bei Groß Köhren auf dem Hof Rohlfs endet, macht er sich die Mühe, den „Weg unserer Odyssee“ auf einer Landkarte nachzuvollziehen. Er kommt auf unter 400 Kilometer zurückgelegter Strecke und stellt überrascht fest: Der Tagesschnitt muss bei weniger als zehn Kilometern gelegen haben. „Trotzdem müssen wir bei unserer Ankunft in Bartenstein erbärmlich ausgesehen haben. So ergreifend und geschwächt, dass sich später die Russen unserer annahmen“, notiert Siegfried Ewert.
In der alten Heimat ist nichts mehr, wie es war

Polizei stoppt Toyota auf der A1 und kontrolliert den Fahrer (42) auf einem Autobahnparkplatz

Ohne Führerschein und offenbar obendrein berauscht

Groß Ippener/Wildeshausen – Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn haben am späten Mittwochabend gegen 22.25 Uhr einen Toyota auf der A1 im Bereich der Samtgemeinde Harpstedt gestoppt und den Fahrer auf einem Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord, Richtungsfahrbahn Osnabrück, kontrolliert. Wie die Polizei weiter berichtet, habe der Mann, ein 42-Jähriger aus Cloppenburg, den Ordnungshütern keinen Führerschein aushändigen können. „Er gab direkt zu, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Zudem hegten die Beamten den Verdacht, der Mann könne unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stehen. Ein durchgeführter Test zeigte eine mögliche Beeinflussung durch Cannabis an“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Auf den 42-Jährigen kommen nun Ermittlungs- und Bußgeldverfahren zu. Er musste die Beamten zur Dienststelle begleiten. Dort entnahm ein Arzt eine Blutprobe.  boh
Ohne Führerschein und offenbar obendrein berauscht

Samtgemeindefeuerwehr: Zahl der Hilfeleistungen und der Einsätze nach Unfällen legt leicht zu

16 Brände weniger als im Vorjahr

Harpstedt – Zu 113 Einsatzorten, 16 weniger als 2019, mussten Feuerwehren aus der Samtgemeinde Harpstedt im Coronajahr 2020 ausrücken. Die Zahl der Brände ging stark zurück – um 16 auf 36. Sechsmal, zweimal mehr als 2019, riefen Verkehrsunfälle die Brandschützer auf den Plan, wobei es – wie im Vorjahr – allein dreimal auf der A1 krachte. Den Schwerpunkt bildeten die 67 Hilfeleistungen (+3 gegenüber 2019) . Diese Einsatzkategorie deckt ein sehr weites Feld ab – von Türöffnungen über das Beseitigen umgestürzter Bäume und Tierrettungen bis zum Binden von Kraftstoffen. Die Zahl der Fehlalarme, durchweg ausgelöst durch Brandmeldeanlagen, schrumpfte gegenüber 2019 um drei auf vier. „Sonstige Einsätze“ verbuchte die Samtgemeindefeuerwehr 2020 nicht (–2). Trotz des heißen Sommers hielten sich die Flächenbrände in Grenzen.
16 Brände weniger als im Vorjahr