News aus Harpstedt

Leitungsbau: Zwei Straßen werden gesperrt

Hackfeld/Kellinghausen/Beckstedt/Reckum – Wegen erforderlicher Arbeiten zur Herstellung der 380-kV-Stromleitung von Ganderkesee zum St. Hülfer Neufeld werden die beiden Gemeindeverbindungsstraßen 44 (zwischen Beckstedt und Reckum) und 39 (zwischen Kellinghausen und Hackfeld) für den Zeitraum vom 30. November bis zum 4. Dezember voll gesperrt. „Die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke wird sichergestellt – und eine Umleitungsstrecke ausgeschildert“, kündigt die Samtgemeindeverwaltung an. Verwaltungschef Herwig Wöbse bittet „alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer“ um Verständnis „für die Einrichtung der Sperrung“.
Leitungsbau: Zwei Straßen werden gesperrt

Bücher aus dem Outdoor-Kühlschrank

Coole Lektüre

Groß Ippener – „Coole“ Bücher zum Mitnehmen aus dem Kühlschrank: Diese pfiffige Idee haben Gabriele Mertens, die auch ehrenamtlich für die Delmenhorster Bibliothek tätig ist, sowie Michaela Lehmkuhl und Cornelia Bruns in Groß Ippener umgesetzt. Der am Dorfgemeinschaftshaus aufgestellte Kühlschrank ist defekt; er kühlt nicht mehr, aber das ist auch gar nicht nötig. „Schmöker“ zählen ja bekanntlich nicht zu den verderblichen Waren. Als „cooler Bücherschrank“ für draußen taugt das dekorative „Möbel“ allemal, und genauso heißt es auch. Vorwiegend mit Belletristik namhafter Autoren und Autorinnen wie Charlotte Link oder Barbara Wood sind die Regale befüllt worden. Der Schriftzug „nehmen + geben“ auf der Seitenwand deutet an, was den Initiatorinnen genau vorschwebt: Jeder, der Freude am Lesen hat, darf kostenfrei ein oder zwei „Schmöker“ entnehmen, ist aber im Gegenzug aufgefordert, den Schrank mit der gleichen Anzahl an gut erhaltenen Büchern aus seinem eigenen Bestand aufzufüllen. Auf diese Weise verändert sich das Lektüre-Angebot ständig und bleibt deshalb interessant.
Coole Lektüre

Weg bei Skulptur lässt auf sich warten

Harpstedt – Gut ein Jahr liegen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Gemeindepartnerschaft zwischen Harpstedt und Loué nun zurück. Als Gastgeschenk hatten die Gäste aus Frankreich eine mehrteilige Skulptur aus Metall überreicht, die Freundschaft symbolisiert und bei der Begegnungsstätte einen würdigen Platz fand. Ratsherr Horst Bokelmann würde den Louésern gern ein Foto davon schicken. Das Ensemble ist aber noch unfertig. Ein geschwungener Weg soll zusätzlich angelegt werden. Den Auftrag hat laut Ingo Fichter eine Firma bekommen, die aber wegen Corona gebeutelt gewesen sei. „Sie hat das auf dem Zettel“, versicherte der Gemeindedirektor im Rat.  boh
Weg bei Skulptur lässt auf sich warten

Corona trifft Harpstedter Pflegeheim / Sechs Bewohner und eine Pflegekraft aktuell betroffen

Sieben Infizierte im DRK-Seniorenzentrum

Harpstedt – Monatelang haben die vier Seniorenheime in der Samtgemeinde Harpstedt das Coronavirus sozusagen erfolgreich „auf Abstand gehalten“; nun aber gibt es in einer Einrichtung doch die ersten Infizierten. Es hat das DRK-Seniorenzentrum Harpstedt getroffen. „Seit Samstag ist das bekannt. Aktuell sind sechs Bewohner und eine Mitarbeiterin aus der Pflege positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet“, berichtete Oliver Galeotti, Pressesprecher des Landkreises Oldenburg, auf Nachfrage unserer Zeitung. Für heute, Mittwoch, war eine erneute Abstrichaktion angesetzt; eine weitere soll in der kommenden Woche folgen. Getestet würden sämtliche Bewohner und die komplette Belegschaft, so Galeotti. Dabei kämen ausschließlich PCR-Tests zum Einsatz.
Sieben Infizierte im DRK-Seniorenzentrum

Einbrecher erbeuten Bargeld

Groß Ippener – Einbrecher haben am Dienstag zwischen 13 und 19 Uhr Bargeld aus einem Zweifamilienhaus an der Dorfstraße in Groß Ippener erbeutet. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 1 500 Euro (sachdienliche Hinweise unter Telefon 04431/941 115). Durch Einschlagen einer Fensterscheibe hatten sich die Täter zunächst Zutritt zu einer Wohneinheit verschafft und diese durchsucht, ehe sie über das Garagendach und durch ein weiteres Fenster die zweite Wohnung heimsuchten.
Einbrecher erbeuten Bargeld

Ein anderer König – und ein coronabedingt anderer Advent

Der Advent gilt unter Christen bekanntlich als die Zeit der Ankunft – auch der Vorfreude auf die Menschwerdung Gottes. Wenn die evangelische Gemeinde Harpstedt den modernen 11-Uhr-Baustellen-Gottesdienst in der Harpstedter Christuskirche am ersten Adventssonntag, 29. November, unter das Motto „Der König kommt“ stellt, dann ist klar, dass damit kein irdischer Herrscher im weltlichen Sinne gemeint ist. „Es geht natürlich um Jesus, der einerseits als Gerechter und Helfer dargestellt wird und zugleich arm ist. Auf der anderen Seite ist er der starke König“, erläutert Pastor Timo Rucks (l.) in einer Pressemitteilung. Auf unserem Symbolbild verneigt er sich vor dem Messias, den Manfred Sander (r.) verkörpert. „Denn er wird Frieden gebieten den Völkern, und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis zum andern und vom Strom bis an die Enden der Erde“, ist in der Bibel (Sacharja 9, 9–10) über diesen anderen König nachzulesen. Die kommende Zeit der Ankunft durchlebt indes die Menschheit, bedingt durch die Pandemie, wohl anders als gewohnt. „Der König kommt – wozu denn eigentlich?“ Diese Frage soll im Mittelpunkt des auf den Advent einstimmenden Baustellen-Gottesdienstes stehen, der mit Moderation und viel Musik einhergeht. „Manfred Sander und Timo Rucks legen dabei Hand an und backen Kekse, die Hinweise auf des Rätsels Lösung geben“, heißt es in der Ankündigung. Eine Betreuung für Kinder bis zu zwölf Jahren wird angeboten. Familien und Gruppen bis maximal acht Personen und aus höchstens zwei Hausständen dürfen jeweils zusammensitzen. Der Gottesdienst ist auch wieder als Livestream auf Youtube zu erleben. „Die Adventszeit wird in diesem Jahr anders als sonst weitergehen. Wir werden die Gemeinde zu gegebener Zeit darüber informieren“, kündigt Pastor Rucks abschließend an.   Foto: Timo Rucks
Ein anderer König – und ein coronabedingt anderer Advent

Laura-Sophie Wachtel erringt Landessieg im Plakatwettbewerb „bunt statt blau“

Sich ins Koma zu saufen, ist kein Spaß

Dünsen – Das niedersachsenweit beste Plakat mit klarer Botschaft zum Komasaufen hat eine 18-Jährige aus Dünsen kreiert: Laura-Sophie Wachtel setzte sich mit ihrem Entwurf durch – unter mehr als 600 Wettbewerbern, die sich dem Thema künstlerisch näherten. Die Schülerin, die in Jahrgangsstufe 13 das Gymnasium Wildeshausen besucht, errang im Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ der Krankenkasse DAK-Gesundheit unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Carola Reimann den Landessieg – und 300 Euro Preisgeld.
Sich ins Koma zu saufen, ist kein Spaß

Adventsaktion der Pfarrei St. Anna macht Mut in Zeiten der Pandemie

„Hoffnung bringen – Licht schenken“

Harpstedt –„Tragt in die Welt nun ein Licht!“ Diesem Appell des gleichnamigen Kirchen- und Weihnachtsliedes von Wolfgang Longardt aus dem Jahr 1972 trägt die katholische Pfarrei St. Anna im Advent Rechnung – mit einer Aktion, die ganz bewusst Hoffnung spenden will, und zwar auch in der Christ-König-Gemeinde Harpstedt.
„Hoffnung bringen – Licht schenken“

Flecken bringt die Bauleitplanungen für Vorhaben von Inkoop, Aldi und Netto zum Abschluss

Was passiert mit leer stehenden Märkten?

Harpstedt – Die beiden Bauleitplanverfahren, die den Boden für Umzug und Erweiterung von Inkoop, Aldi und Netto innerhalb Harpstedts ebnen, hat der Fleckenrat am Donnerstagabend im Koems-Saal mit einstimmigen Abwägungs- und Satzungsbeschlüssen zum Ende gebracht. Protest aus der Einwohnerschaft regte sich nicht. Das Thema ist offenkundig „durch“. Die Beratungen lockten keinen Bürger mehr hinterm Ofen hervor. Der Rat tagte, mal abgesehen von der Presse, ohne Zuhörer.
Was passiert mit leer stehenden Märkten?

Uropa von Karl Dall in Harpstedt beerdigt

Harpstedt – Der am 23. November an den Folgen eines Schlaganfalls 79-jährig verstorbene Komiker Karl Dall hatte eine besondere Beziehung zu Harpstedt. Er war wiederholt im Flecken zu Gast und ist hier auch aufgetreten. „Sein Urgroßvater war Förster im Barkholz. Er wurde auf dem Friedhof in Harpstedt beerdigt“, weiß Flecken-Altbürgermeister Hermann Bokelmann. Die Grabstelle mit Gedenkstein liege an der Bahnhofsseite. „Sie befindet sich in der Mitte zwischen kleiner Pforte und Friedhofsende.“
Uropa von Karl Dall in Harpstedt beerdigt