Busfahrt der Regio Augsburg im Rahmen von „Die Fugger und die Musik“ nach Welden
(Augsburg/pm.) Die Regio Augsburg setzt auch 2008 die Reihe „Die Fugger und die Musik“ fort. In der von Joseph Maria Graf Fugger vor 250 Jahren gestifteten Theklakirche in Welden findet am Samstag, 28. Juni, um 15 Uhr ein Harfenkonzert statt. Die Regio Augsburg Tourismus GmbH organisiert zuvor – um 10 Uhr ab Augsburg – einen Ausflug nach Welden: Dort wird die Ganghofer-Stätte besichtigt.
Der Legende nach war die heilige Thekla die erste Märtyrerin des Christentums. Ob dies allerdings tatsächlich zutrifft, ist ungewiss. Mehrfach wurde sie zum Tode verurteilt, konnte sich aber immer wieder auf wundersame Weise retten. Joseph Maria Graf Fugger von Wellenburg stiftete die Theklakirche in Welden nach einem 1755 überstandenen Blutsturz. Der von Hans Adam Dossenberger geplante Kirchenbau entstand bereits 1756. 2008 jährt sich die Weihe der Theklakirche zum 250. Mal. Ihr Inneres zeigt dem Besucher ein beeindruckendes Juwel aus der Zeit des Rokoko mit reichen Verzierungen in Türkis, Weiß, Rosa und Gold. Die einzig original erhaltene Orgel des Augsburger Instrumentenbauers Johann Andreas Stein – ein Freund von Leopold und Wolfgang Amadé Mozart – ist zu sehen. Auf einem anderen Saiteninstrument, der Harfe, wird am Samstag, 28. Juni, ab 15 Uhr ein kostenfreies Konzert veranstaltet. Annette Hörmann spielt Harfe, seitdem sie 5½ Jahre alt ist. In ihrem Auftritt in der Reihe „Die Fugger und die Musik“ beschreibt sie eine Harfen-Reise: Musik aus dem späten Mittelalter, aus Barocksälen, Poetisches und Romantisches aus verschiedenen Ländern, u.a. Irland.
Die Regio Augsburg Tourismus GmbH organisiert für die Augsburger Konzertbesucher eine Busfahrt von Augsburg nach Welden und zurück. Bereits um 10 Uhr startet die Fahrt, da vor dem Harfenkonzert die Ganghofer-Stätte in Welden besichtigt werden soll. Der Erinnerungsort an den in der Wilhelminischen Ära erfolgreichen Heimatschriftsteller Ludwig Ganghofer befindet sich im Gasthof „Zum Hirsch“ in der Weldener Fuggerstraße. Auf dem Dachboden der Wirtsfamilie Kugelmann hatte der kleine Ludwig einst Hühnereier gemopst. Die Streiche aus seiner glücklichen Kindheit im Schwäbischen Holzwinkel hat Ganghofer literarisch im „Lebenslauf eines Optimisten“ verewigt. Sein Vater August war nicht nur Revierförster in Welden, sondern auch ein erfolgreicher Forstreformer und als solcher später der höchste königlich-bayerische Forstbeamte. Die „Bayerische Forstkanzlei“ in der Ganghofer-Stätte erinnert an den als „Ritter von Ganghofer“ geadelten Forstmann. Auch Franz Ganghofer, Ludwigs Onkel aus Augsburg, hat im Landkreis Augsburg Spuren hinterlassen: Der Forstbeamte begründete den Diedorfer Exotengarten. Die „Forstkanzlei“ in der Ganghofer-Stätte erklärt deshalb auch die Bedeutung der Waldwirtschaft für den Holzwinkel sowie das Verbandswesen der Förster. Die Teilnahme am Tagesausflug beträgt 25 Euro pro Person.
Weitere Infos und Anmeldungen zum Tagesausflug nach Welden bei der Regio Augsburg Tourismus GmbH unter 08 21/5 02 07-35 (Astrid Buchwieser) oder per E-Mail unter: sales@regio-augsburg.de. Genaueres zum Harfenkonzert und Ort der Veranstaltung – Theklakirche – findet sich im Programmheft der Reihe „Die Fugger und die Musik“ unter www.fugger.de oder www.regio-augsburg.de.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die von uns beauftragte context medien und verlag GbR, Martin Kluger, Tel: 08 21/31 31 61 oder 08 21/34 32 22-19, E-Mail: info@context-mv.de
Quelle: Pressemitteilung