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Nachrichten aus Weibersbrunn





Bayern in der Nacht von Sturmtief «Xynthia» weitgehend verschont

Weibersbrunn, Mo. 01.03.10 09:55
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL

Würzburg/Nürnberg (ddp-bay). Das Sturmtief «Xynthia» hat Bayern in der Nacht zum Montag und in den Morgenstunden weitgehend verschont. Nachdem der Orkan am Sonntag bis in den späten Abend hinein vor allem in Franken erhebliche Schäden verursacht hatte, flaute der Wind vor Mitternacht ab. Einige Straßen blieben allerdings wegen umgestürzter Bäume auch noch in der Nacht gesperrt. Betroffen war unter anderem die Bundesstraße 173 in Oberfranken zwischen Wallenfels und Naila. Auch in Mittel- und Unterfranken ließ der Sturm in der Nacht nach. Allerdings blockierten hier ebenfalls entwurzelte Bäume oder herabgestürzte Äste die Straßen. In der Rhön wurden verschiedene Ortsverbindungsstraßen, die durch Waldgebiete führen, vorsorglich gesperrt. «Xynthia» hatte am Sonntag insbesondere in Unter-, Mittel- und Oberfranken zahlreiche Bäume umgerissen und Dächer abgedeckt. Autos wurden beschädigt und Straßen versperrt. Im unterfränkischen Waldbüttelbrunn wurde nach Polizeiangaben ein 51 Jahre alter Mann schwer verletzt, als er die Arretierung an seinem Baukran löste, damit dieser sich mit dem Wind drehen konnte. Schon während des Lösens der Arretierung drehte sich der Kran und klemmte den 51-Jährigen ein. Zeitweise war auch die Autobahn 3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld betroffen, wo umgestürzte Bäume den rechten Fahrstreifen blockierten. ddp/anp/mwa