Foto: Symbolbild
Unfall auf der Rhön-Autobahn A7 zwischen Wasserlosen und Hammelburg: 100.000 Euro Schaden - Am Montagmorgen, 9. August, ist bei einem Unfall zwischen den Anschlussstellen Wasserlosen und Hammelburg Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro entstanden. Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Die A 7 ist seitdem in Richtung Norden komplett gesperrt. Ein Lkw-Fahrer war mit seinem Gliederzug ins Schleudern geraten, wobei der Anhänger an der Böschung umgekippt ist.
Der 34-Jährige war kurz vor 05.00 Uhr auf der Fahrt in Richtung Goslar und Wolfsburg. Beladen war seine Zugmaschine mit Bürostühlen und der Anhänger mit Umzugsgut. Etwa 600 Meter vor der Anschlussstelle Hammelburg will der Mann einen Schlag am Fahrzeug verspürt haben. Dies habe dann dazu geführt, dass er die Kontrolle verlor. In der Folge zog die Zugmaschine nach rechts, wobei es dem Mann am Steuer gelungen war, sie im Grünstreifen abzufangen. Allerdings kippte der noch immer angekoppelte Anhänger auf die rechte Seite, stürzte eine Böschung hinunter und wurde dort noch etwa 50 Meter mitgezogen, bevor er zum Liegen kam. Das Zugfahrzeug blieb auf dem rechten Fahrstreifen und dem Standstreifen stehen. Fahrer und Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon.
Seit dem Unfall ist die A 7 in Richtung Norden komplett gesperrt. Zwischen der Anschlussstelle Wasserlosen, wo der Verkehr seitdem abgeleitet wird, und der Unfallstelle stehen die Fahrzeuge auf mehreren Kilometern.
Aus dem Lkw dürften aufgrund des Unfalls mehrere hundert Liter Diesel ausgelaufen sein, das von Fahrzeugen, die zunächst die Unfallstelle noch passiert hatten, bereits bis zur Anschlussstelle Hammelburg verteilt wurde. Die Feuerwehr ist zur Stunde (07.30 Uhr) weiterhin dabei, den ausgelaufenen Kraftstoff abzubinden.
Quelle: Polizei