Foto: Symbolbild
Gegen 14.10 Uhr ist am Samstag, 8. November, in einem Waltroper Mastbetrieb aus ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Eine Viehhalle ist komplett abgebrannt. Die im Freien, unter einem Vordach befindlichen 45 Bullen sind bei lebendigem Leib verbrannt und mussten durch angeforderte Jäger und Tierärzte erschossen bzw. gekeult werden. Weitere, in der Halle befindliche 600 Schweine sind erstickt. Die Feuerwehr ist mit 4 Löschzügen (80 Feuerwehrleuten) ausgerückt und hat den Brand gelöscht. Dabei musste eine Wand eingerissen werden. Das THW unterstützte die Feuerwehr. Die verbrannten Tierkadaver wurden durch ein Entsorgungsunternehmen mit schwerem Gerät geborgen und abtransportiert. Die Entsorgung der Schweinekadaver erfolgt im Laufe der nächsten Tage. Es entstand kein Personenschaden. Der Sachschaden wird auf ca. 800.000 € geschätzt. Die angrenzende L511 wurde für zwei Stunden gesperrt. Die Brandursache ist ungeklärt, der Brandort ist beschlagnahmt und die Ermittlungen dauern an. Die Polizei hat insgesamt 19 Beamte eingesetzt. Beamte des Fachkommissariates für Branddelikte suchten zusammen mit einem Sachverständigen den Brandort auf. Dabei ergaben sich keine Hinweise auf eine technische Ursache oder eine vorsätzliche Brandstiftung. Inwieweit Arbeiten im Bereich der Halle als Ursache in Frage kommen, wird zurzeit noch geprüft.
Quelle: Polizei