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Übungs-Bombe löst Alarm in Lütow auf Usedom aus - Nur wenige Stunden nach der ersten Pressemitteilung zum Auffinden einer vermeintlichen Kleinbombe in Neuendorf in der Gemeinde Lütow (Insel Usedom) gibt das Polizeipräsidium Neubrandenburg Entwarnung.
Nachdem am Montagnachmittag, 1. August, die Polizei eine Information erhielt, in welcher ein Hauseigentümer den Fund eines verdächtigen Gegenstandes an der Türklinke seines Gutshauses mitgeteilt hatte, wurden unverzüglich Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Strafverfolgung eingeleitet. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg ordnete darüber hinaus die sofortige Einrichtung einer gesonderten Ermittlungsgruppe in der Kriminalpolizeiinspektion Anklam an.
Der Munitionsbergungsdienst wurde unverzüglich mit der genaueren Begutachtung der vermeintlichen Kleinbombe beauftragt. In den späten Abendstunden erhielt das Polizeipräsidium die Mitteilung, dass es sich bei dem oben genannten Gegenstand um nicht scharfe Übungsmunition aus dem 2. Weltkrieg handelte. Der Inhalt der Übungsmunition bestand aus einer sogenannten Übungsmasse. Der Zünder konnte ebenfalls als Übungszünder klassifiziert werden. Insofern bestand zu keinem Zeitpunkt eine Lebensgefahr.
Aufgrund des verrotteten Zustandes ging der Munitionsbergungsdienst zunächst von einer scharfen Kleinbombe aus. Dies erwies sich als Fehleinschätzung. Erst die Zerlegung der Kleinbombe in ihre Einzelteile erbrachte das eindeutige Ergebnis, dass es sich hierbei um Übungsmunition handelt.
Die Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeiinspektion Anklam konzentriert sich nun auf alle Erkenntnisse und Informationen, die zur Ergreifung des oder der Täter führen.
Quelle: Polizei