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Brand in Thurnau: Schwarze Rauchwolken nach Feuer in einem Reifenlager - Kilometerweit sichtbare, tiefschwarze Rauchwolken sowie ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich sind das Ergebnis eines Brandes vom Ostermontag, 6. April, in Thurnau.
Das Feuer brach kurz nach 12 Uhr auf dem Gelände einer Spedition im Thurnauer Industriegebiet aus. Ein im Freien gelagerter Stapel Altreifen geriet neben einem älteren Wohnmobil, einem alten Lastwagenanhänger und einem Anhängeraufbau in Brand und wurde vollends ein Raub der Flammen. Aufgrund des enormen, pechschwarzen Rauches, der über mehrere Kilometer zu sehen war, veranlasste die Polizei Rundfunkdurchsagen zur vorsorglichen Warnung der Bevölkerung. Eine konkrete Gefährdung bestand allerdings nicht, da der schwarze Rauch aufgrund der günstigen Windrichtung nicht in bebautes Gebiet zog.
Die alarmierten Feuerwehren aus dem näheren Umkreis, die mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort waren, hatten den Brand nach rund einer Stunde gelöscht. Das Rote Kreuz stand vorsorglich mit einem Einsatzleiter und zwei Rettungswagen bereit. Glücklicherweise wurde durch den Brand niemand verletzt.
Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
In diesem Zusammenhang bittet die Kripo Bayreuth um Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere wird der Fahrer des mit vier Personen besetzten, weißen oder silbernen VW-Busses, der den Brand einem Motorradfahrer mitgeteilt hat, gebeten, sich als Zeuge bei der Kriminalpolizei Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/5060 zu melden.
Quelle: Polizei