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Schwerer Unfall zwischen Stade und Stadermoor: Vier zum Teil lebensgefährlich Verletzte

Stade, Di. 31.01.12 09:30

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Foto: Polizei

Schwerer Unfall zwischen Stade und Stadermoor: Vier zum Teil lebensgefährlich Verletzte - Am frühen Montagabend, 30. Januar, kam es auf der Kreisstraße 27 zwischen Stade und Stadermoor zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer lebensgefährlich, einer schwer und zwei Autoinsassen leicht verletzt wurden.

Der 23-jährige Fahrer eines Suzuki Swift aus Himmelpforten war mit seinem Fahrzeug aus Stade kommend in Richtung Stadermoor unterwegs und hatte nach Angaben von Zeugen dabei mehrfach andere in gleicher Richtung fahrende Autos mit hoher Geschwindigkeit überholt.

Am Ausgang einer Linkskurve bei km 14,9 kam er dann nach einem erneuten Überholvorgang in den Gegenverkehr. Dort fuhr ihm zu diesem Zeitpunkt ein 30-jähriger Stader mit seinem Citroen C 1 entgegen. Dieser konnte einem Zusammenstoß nicht mehr ausweichen und beide Fahrzeug kollidierten frontal miteinander.

Der Himmelpfortener wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Kleinwagen eingeklemmt und musste von den ca. 25 angerückten Feuerwehrleuten des 1. Zuges der Feuerwehr Stade mit schwerem Rettungsgerät aus seinem Wrack befreit werden.

Er wurde lebensgefährlich verletzt und musste nach der Erstversorgung durch die beiden Notärzte aus Stade und Buxtehude von der Besatzung des Freiburger Rettungswagens ins Elbklinikum Stade eingeliefert werden.

Der Citroenfahrer wurde ebenfalls aus seinem total beschädigten Fahzeug befreit und anschließend von der Besatzung des Rettungswagens der DOW mit schweren Verletzungen ebenfalls ins Elbeklinikum gebracht.

Eine hinter dem Unfallwagen fahrende Passatfahrerin und ihr mitfahrendes Kind erlitten einen Schock und wurden vorsichtshalber vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren.

Die Organisation des Verletztentransportes übernahmen die Organisatorischen Leiter Rettungsdienst des Landkreises Stade. Beide Unfallfahrzeuge wurden bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich auf mindestens 10.000 Euro belaufen.

Die Kreisstraße 27 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr konnte mit Hilfe der Feuerwehr abgeleitet werden, größere Behinderungen entstanden dabei aber nicht. Die Feuerwehrleute leuchteten die Unfallstelle zusätzlich mit Hilfe der Drehleiter aus und sicherten die Unfallfahrzeuge ab.

Da in dem verunglückten Suzuki diverse Alkoholflaschen gefunden wurden, musste sich der 23-jährige Fahrer einer richterlich angeordneten Blutprobe unterziehen, beide Unfallfahrzeuge wurden zunächst beschlagnahmt.
Quelle: Polizei



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