Foto: Symbolbild
Sonthofen: Lawine im Allgäu tötet britischen Soldaten und Studenten (ddp-bwb) - Bei Lawinenabgängen in den Allgäuer Alpen sind am Donnerstag, 4. Februar, ein Student aus Baden-Württemberg und ein britischer Soldat getötet worden. Variantenfahrer lösten in freiem Gelände an der Gehrenspitze im Kleinwalsertal eine Lawine aus, wie die österreichische Gendarmerie mitteilte. Dabei wurde ein Wintersportler verschüttet.
Der Mann wurde nach 50 Minuten von den Bergrettern lebend geborgen. Am frühen Abend starb der zunächst reanimierte 23-jährige aber dann. Ein am Einsatz beteiligter Beamter der Gendarmerie sagte: «Wir haben die Lawine noch gespürt und gehört, als wir nach dem Verschütteten gegraben haben».
Der junge Mann war mit fünf Studienfreunden aus Karlsruhe und Ulm im Kleinwalsertal abseits der präparierten Pisten unterwegs. Der Bürgermeister des Kleinwalsertals, Werner Strohmaier, hatte dem Mann zunächst gute Überlebenschancen eingeräumt. Doch am Abend mussten die Beamten die Eltern über die tragische Wende informieren.
Ein Rettungshubschrauber war gerade auf dem Rückflug von einem Einsatz im Kleinwalsertal, als der Pilot am Riedbergerhorn zwischen Illertal und Bregenzerwald eine Gruppe von Skitourengehern entdeckte, die um Hilfe winkte. Unmittelbar zuvor war dort eine Lawine abgegangen, die einen der Tourengeher erfasst hatte. Wie der Leiter der Bergwachtbereitschaft Sonthofen, Bernd Zehetleitner, weiter mitteilte, bestand die Gruppe aus britischen Soldaten, die im Allgäu seit Jahren Erholungslager unterhalten. Trotz der unverzüglichen Hilfe habe es für den Verschütteten keine Rettung mehr gegeben, sagte Zehetleitner.
ddp/wit/roy
Quelle: ddp
Auch künftig immer über das aktuelle Geschehen in Sonthofen informiert sein: Folgen Sie uns auf Facebook Sonthofen.