In einer Tiefgarage in der Hinterbärenbardstraße geriet am Dienstag, 3. Februar, gegen 19.20 Uhr ein mit Rauchwaren beladener Transporter in Brand, der dadurch vollständig zerstört wurde. Er war mit Kurzzeitkennzeichen auf eine Firma zugelassen, die Zigarettenautomaten betreibt.
Mehrere Anrufer alarmierten die Feuerwehr München zu einer starken Rauchentwicklung. Die sofort eingeleitete Brandbekämpfung erfolgte mit einem C-Rohr über das stark verrauchte Treppenhaus des angrenzenden Schulgebäudes und mit einem Schaumrohr über die Tiefgaragenzufahrt. Der Brand eines mit Rauchwaren beladenen Transporters konnte mit Hilfe von Wärmebildkameras schnell gefunden
und abgelöscht werden. Problematisch war die extreme Rauchentwicklung und -ausbreitung im gesamten
Tiefgaragenkomplex und der Schule. Der Einsatz von mehreren Hochleistungslüftern verhinderte die Verrauchung eines ebenfalls angrenzenden Wohnhauses. Der Großlüfter der Berufsfeuerwehr München entrauchte über das sogenannte "Injektorprinzip" die Garage.
Insgesamt waren zwölf Trupps mit schwerem Atemschutz im Einsatz um parallel zur Brandbekämpfung alle Bereiche abzusuchen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 200.000 Euro.
Obwohl noch in der Nacht noch Reinigungsarbeiten in der Grund- und Teilhauptschule durchgeführt wurden, bleibt diese heute bis auf weiteres geschlossen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Quelle: Polizei, Berufsfeuerwehr München
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