Foto: Symbolbild
Ein Wohnhausbrand im Schneckenloher Ortsteil Beikheim verursachte am Montagmorgen, 12. Januar, einen Schaden von rund 200.000 Euro.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand bereits der Dachstuhl des Einfamilienwohnhauses in Flammen. Die Bewohner, eine fünfköpfige Familie, konnten sich in Sicherheit bringen und das Haus rechtzeitig verlassen. Lediglich die 56-jährige Hauseigentümerin erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Etwa 80 eingesetzte Feuerwehrleute verhinderten anschließend ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Scheune. Das Wohnhaus selbst brannte jedoch völlig aus. Während der Löscharbeiten drohte eine über dem Brandort verlaufende Stromleitung durch die Hitzeeinwirkung der Flammen zu reißen. Ein Notfallteam des örtlichen Stromversorgers musste eine über dem Hausdach verlaufende Hauptstromleitung aus Sicherheitsgründen abschalten.
Zwischenzeitlich stellten die Brandfahnder der Coburger Kripo einen zu geringen Abstand zwischen dem Rauchrohr eines Holzofens und der hölzernen Deckenkonstruktion als Brandursache fest. Aufgrund der anhaltend kalten Witterung befeuerten die Hauseigentümer einen Holzofen im Schlafzimmer. Durch die starke Hitzeentwicklung entzündeten sich über dem Rauchrohr liegenden Holzteile im Deckenbereich. Von dort griffen die Flammen auf das gesamte Gebäude über. Zwei Katzen verendeten in den Flammen. Die Bewohner kamen vorübergehend bei Verwandten unter. Das Wohnhaus muss nun abgerissen werden.
Quelle: Polizei