
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
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Lübeck (dapd-nrd). Ein über 100 Tonnen schwerer Schwertransporter ist in der Nacht zu Donnerstag im Autobahnkreuz Lübeck verunglückt. «Der Schwertransport ist in einer scharfen Kurve von der Fahrbahn abgekommen und mit großer Wucht in die Leitplanke geprallt», sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur dapd. Die Leitplanke sei durch den dänischen Sattelzug dabei zwar schwer beschädigt, aber nicht durchbrochen worden. «Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Transport unangemeldet gewesen», sagte die Sprecherin. Mit einem Abschluss der Bergungsarbeiten wurde nicht vor dem frühen Nachmittag gerechnet. Der Übergang von der A 20 zur A 1 in Richtung Hamburg sollte so lange gesperrt bleiben. Zwar wurde der Laster mit einem Kran gegen 8.30 Uhr wieder auf die Straße gehoben, es mussten laut Polizei aber mehrere Reifen und eine Bremsleitung vor Ort gewechselt werden, bevor der Transport weiter fahren konnte. Der Sattelzug transportierte die Säule für eine Windkraftanlage. Die Polizei riet Autofahrern, die Unfallstelle zu umfahren. Da es mehrere Ausweichrouten gebe, sei am Morgen kein nennenswerter Stau rund um das Autobahnkreuz entstanden. Zwtl.: Lkw-Fahrer unverletzt Der 51 Jahre alte Fahrer aus Wittstock/Dosse blieb bei dem Unfall in der Nacht unverletzt. Bei einem Schwertransport dieser Größe wäre eine Anmeldung mit Routenplanung und Polizeibegleitung vorgeschrieben gewesen. Die Polizei ermittelt nun gegen die Transportfirma. Die dänische Spedition sei auf Windkraftanlagen spezialisiert und sei bereits früher wegen unangemeldeten Schwertransporten aufgefallen. Bereits in der Nacht zum 23. November hatte ein Schwertransport der gleichen Firma auf der A 20 in Richtung Rostock mehrere Verkehrszeichen und Leitpfosten beschädigt und so einen Sachschaden in Höhe von 6.000 Euro verursacht. Auch dieser Transport sei entgegen der Vorschriften nicht angemeldet gewesen. dapd/pvk/akl/nje /1
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