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Dauerregen sorgte für Dauereinsätze bei Polizei und Hilfskräften in Bayern

Rosenheim,Mo, 29.06.09 08:13
Nachrichten von Stefan_Weinzierl

Foto: Symbolbild

Der immer wieder einsetzende Starkregen und auch teilweise anhaltende Dauerregen ließen, beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim, die Telefone nicht mehr stillstehen.

Am Samstag, 27. Juni, von 6 Uhr früh bis Mittag 13 Uhr nahmen die Beamten über 150 Anrufe nur über die Auswirkungen von starken Regen und sonstigen Mitteilungen über Unwetterschäden entgegen und koordinierten die Einsätze. Vorwiegend waren die Landkreise Bad Tölz-Wolfsrathausen und Weilheim-Schongau betroffen. Viele Straßen waren überflutet, Keller mussten ausgepumpt werden.

In der Gemeinde Pähl im Landkreis Weilheim-Schongau schlug der Blitz in ein Wohnhaus ein. Es kam nicht zum Ausbruch eines Brandes, aber es wurden die Dachziegel teilweise weggeschleudert.

In Hofheim, Gemeinde Spatzenhausen, im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, schlug der Blitz in zwei Campingwägen ein und setze sie in Brand. Das Feuer konnte durch die Feuerwehren aus Spatzenhausen und Murnau gelöscht werden. Verletzt wurde niemand, aber es entstand ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro.

An einer Ortsverbindungsstraße zwischen Weilheim und Steinberg wurde fast eine Brücke weggespült und ist somit nicht mehr befahrbar.

Bedrohlich wurde es für die Gemeinde Wielenbach im Landkreis Weilheim Schongau. Das Wasserrückhaltebecken drohte überzulaufen und die Ortschaft zu überfluten. Durch das dortige Landratsamt wurde deshalb am Abend des 27.06.09, gegen 17.54 Uhr Katastrophenalarm ausgelöst. Es sind etwa 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW, teils überörtlich, alarmiert worden, um mit Sandsäcken den Damm zu sichern. Es konnte dann aber kurz nach 20 Uhr der Katastrophenalarm wieder zurückgenommen werden. Die Wasserpegel sind gesunken, und für die Ortschaft Wielenbach war die Gefahr gebannt.

Einige Wassergeschädigte gab es auch im Landkreis Miesbach, wo überwiegend Keller vollgelaufen sind und Bürger Hilfe bei der Polizei suchten. Ebenso kamen deswegen viele Anrufe aus dem Landkreis Mühldorf. An der Bundesstraße 15 bei Wasserburg, im Landkreis Rosenheim, kam ein Autofahrer erst im überfluteten Tunnel zum stehen, wo ihm das Wasser bis auf die Fensterhöhe reichte. Er konnte von der Feuerwehr gerettet werden.
Quelle: Polizei



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