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Raiffeisen spendet Geld für Leukämie-Hilfe

Rhein-Hunsrück-Kreis, Do. 07.12.17 10:14
Nachrichten von Stefan-Morsch-Stiftung

Zwischen Koblenz und Bad Kreuznach ist die Raiffeisen-Hunsrück Handelsgesellschaft mbH mit Hauptsitz in Lingerhahn (Rhein-Hunsrück-Kreis) der Partner für Landwirte, Winzer, Gewerbe, für Energieversorgung sowie für Kunden in den Raiffeisen-Märkten für Haus & Garten.
Trotz dieser starken wirtschaftlichen Vernetzung vergisst man nicht, dass es in der Region Menschen gibt, die Hilfe dringend nötig haben. Deshalb reisten die Geschäftsführer Alfred Muders (li.) und Peter Assmann (re.) nun nach Birkenfeld zur Stefan-Morsch-Stiftung, um einen Spendenscheck von 1500 Euro für die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zu übergeben.

„Statt größeren Weihnachtsgeschenken für Geschäftskunden investieren wir das Geld in Institutionen, die kranken und bedürftigen Menschen in unserer Region zur Seite stehen“, erklärt Peter Assmann. In den vergangenen Jahren unterstützte die Handelsgesellschaft, die mehr als 80 Mitarbeiter hat, mehrfach Hospize und Tafeln.

Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) ist die erste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ leisten heute mehr als 70 Mitarbeiter seit 30 Jahren Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Hauptziel der Stiftung ist es, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Daher sind nahezu täglich Teams der Stiftung in ganz Deutschland unterwegs, um bei Typisierungsaktionen über das Thema Stammzellspende zu informieren.
Unter den Fachleuten der gemeinnützigen Organisation sind Ärzte und anderes medizinisches Personal, Labor- aber auch Verwaltungsfachleute der Spenderdatei. Neben der Spenderdatei ist die Stiftung auch internationales Suchzentrum für die Ermittlung von Spendern weltweit. Die Stiftung hat zudem am Sitz in Birkenfeld eine eigene Entnahmestation für periphere Blutstammzellen und eines der größten HLA-Labor Europas. Die Entnahme peripherer Blutstammzellen wird häufig in der hauseigenen Apherese in Birkenfeld vorgenommen und im HLA-Labor der Stiftung werden jährlich bis zu 40 000 Blutproben analysiert. 2016 wurden aus der Stiftung fast 600 Spender angefragt, ob sie mit einer Blutstammzell- bzw. Knochenmarkspende einem an Leukämie erkrankten Menschen eine Chance auf Heilung geben. Die Stiftung unterstützt mit Spendengeldern – wie denen, die jetzt aus Lingerhahn auf das Spendenkonto der Hilfsorganisation überwiesen wurden, unter anderem auch Patienten, die durch ihre Erkrankung in finanzielle Notlagen geraten sind, erklärte Vorstandsmitglied Bruno Zimmer, während des Besuchs von Peter Assmann und Alfred Muders in Birkenfeld. Bruno Zimmer dankte den beiden Geschäftsführern: „Die Geldspenden helfen uns dabei, dass Menschen, die an Blutkrebs leiden, eine Chance auf Leben bekommen.“

Spendenkonto der Stefan-Morsch-Stiftung: Kreissparkasse Birkenfeld, IBAN: DE35 5625 0030 0000 0797 90 SWIFT-BIC: BILADE55XXX

Die Stefan-Morsch-Stiftung ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die Stiftung seit 30 Jahren Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Das heißt, Menschen können sich hier als Spender registrieren lassen. Ihre Daten werden anonymisiert in das Zentrale Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland (ZKRD) eingetragen. Fast 30 Dateien – wie die Stefan-Morsch-Stiftung – speisen die Daten der Spender dort ein, damit sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.
Seit der Gründung arbeitet die Organisation daran, die Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen zu verbessern. Der 16-jährige Stefan Morsch aus Birkenfeld erkrankte Anfang der achtziger Jahre an Leukämie. Als erstem Europäer wurde ihm 1984 fremdes Knochenmark übertragen. Der Junge überlebte jedoch die Nachsorge nicht. Deshalb wirbt die Stiftung nicht nur für die Registrierung als Stammzellspender, sondern bietet auch Patienten ihre Hilfe an. Hier weiß man, welche Komplikationen bei der Therapie auftreten können, aber auch welche finanziellen und psychischen Folgen die Patienten und deren Angehörige belasten.

Quelle: Stefan-Morsch-Stiftung