
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
Reutlingen (ddp-bwb). Wegen des Verdachts der Brandstiftung in einem Reutlinger Hochhaus ist gegen einen 36-jährigen Bewohner Haftbefehl erlassen worden. Der Mann, der bei dem Feuer selbst eine Rauchgasvergiftung erlitt, habe die Tat zugegeben, teilte die Staatsanwaltschaft Tübingen am Sonntag mit. Als Motiv gab er Frust über persönliche Probleme an. Insgesamt wurden bei dem Brand in der Nacht zum Samstag 23 Hausbewohner verletzt, elf davon mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Ein 52-jähriger Mann musste auch am Sonntag noch intensivmedizinisch behandelt werden. Das Feuer war am späten Freitagabend im Kellerverschlag des Hochhauses ausgebrochen. Während sich der eigentliche Brandschaden auf die Kellerräume beschränkte, wurde das Treppenhaus des Hochhauses stark verqualmt. Die Bewohner mussten von der Feuerwehr zum Teil über die Drehleiter gerettet werden. Der 36-Jährige verstrickte sich den Angaben nach bei einer ersten Befragung in Widersprüche. Schließlich räumte er ein, das Feuer absichtlich gelegt zu haben. Bereits am 12. Juni war es zu einer ähnlichen Brandstiftung in den Kellerräumen des Gebäudes gekommen. Auch diese Tat wird ihm laut Staatsanwaltschaft zur Last gelegt. Der Beschuldigte war bereits wegen anderer Delikte polizeilich bekannt. ddp/von/iha
Quelle: ddp
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