
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
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München (dapd-bay). Bei mehr als hundert Unfällen auf glatten Straßen sind am Donnerstag zahlreiche Menschen in Bayern verletzt worden. Überfrierende Nässe und teilweise auch Schnee hatten ab den frühen von Nordwesten her kommend viele Straßen in Rutschbahnen verwandelt. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein 31-Jähriger in Niederbayern lebensgefährlich verletzt.Der Mann war in der Nähe des niederbayerischen Hebertsfelden auf der schneeglatten B 388 beim Überholen ins Schleudern gekommen und mit dem entgegenkommenden Wagen einer 24-Jährigen kollidiert. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt, die junge Frau wurde eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Auf der A 3 durchbrach zudem ein Lastwagen auf spiegelglatter Fahrbahn die Mittelleitplanke. Dort kam es zu kilometerlangen Staus.Insgesamt ereigneten sich in Niederbayern bis zum Vormittag zu 38 witterungsbedingte Unfälle. Zudem fiel der Unterricht an der Grund- und Mittelschule Riedenburg wegen Eisglätte aus. Der Transport der Schüler wäre zu gefährlich gewesen, hieß es.Zwtl.: Die meisten Unfälle gab es in MittelfrankenZahlenmäßiger Schwerpunkt war Mittelfranken, wo die Polizei in den Morgenstunden mehr als 70 Unfälle auf eisglatten Straßen zählte. Hier wurden elf Personen verletzt, niemand von ihnen schwer. In Oberfranken gab es knapp 60 witterungsbedingte Unfälle. Neun Personen wurden dort leicht verletzt.In Unterfranken zählte die Polizei 25 Unfälle mit einigen Leichtverletzten. Bereits kurz vor Mitternacht war dort ein 31-Jähriger mit seinem Auto auf spiegelglattem Untergrund in den Main gerutscht. Er und seine Beifahrerin konnten sich allerdings befreien, bevor das Fahrzeug unterging. Sie wurden mit Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht, konnten es aber bereits am Vormittag wieder verlassen.In der Oberpfalz kam es zu 38 witterungsbedingten Unfällen. Sieben Personen wurden verletzt, darunter auch zwei Fußgänger, die in Regensburg stürzten. Aus dem nördlichen Teil Oberbayerns meldete die Polizei einige querstehende Lastwagen auf der B 16 sowie einzelne leichtere Glatteisunfälle.Zwtl.: In Schwaben machte auch der Wind ProblemeIn Schwaben zählte die Polizei etwa ein Dutzend witterungsbedingter Unfälle. Dort wurde allerdings mindestens eine Person schwer verletzt, als ein Fahrzeug von einer Windböe erfasst wurde und in den Gegenverkehr geriet. Ebenfalls der Wind war Auslöser eines kuriosen Unfalls in Rettenberg. Er wehte eine Christbaum gegen das Auto eines 32-Jährigen. Hier blieb es aber bei einem Sachschaden von 1.000 Euro.Zunächst von Glatteis verschont blieben weite Teile Oberbayerns. Dort sollte aber in den Alpen die Lawinengefahr ansteigen.(Bildhinweis: 190112MAW105)(Quellen: Polizeipräsidien in Bayern, Schulamt Kehlheim, Lawinenwarndienst)dapd / cr / pcz /1
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