Foto: Symbolbild
Explosion in Ravensburg: Auto in die Luft gejagt - Weiterhin unbekannt sind die Täter, die am frühen Samstagmorgen, 28. Januar, für die Explosion eines geparkten Autos in der Weinbergstraße verantwortlich sind. Die von der Kriminalpolizei Ravensburg eingesetzte Ermittlungsgruppe führt ihre Arbeit auch am Sonntag fort. Die Spurensicherung am Tatort ist gestern Abend abgeschlossen worden.
Nach der Explosion ist die Weinbergstraße von der Polizei zunächst weiträumig abgesperrt worden. Mehrere Anwohner wurden vorsorglich aus ihren Häusern evakuiert. Nach der Hinzuziehung von Sprengstoffspezialisten konnte allerdings Entwarnung gegeben werden und die Bewohner kehrten in ihre Wohnungen zurück.
Die Ermittler haben zwischenzeitlich ihre Nachbarschaftsbefragung weitgehend beendet. Die Beamten arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Aufklärung. Anhaltspunkte für das Vorliegen von politisch motivierten Hintergründen haben sie derzeit nicht. Nicht ausgeschlossen werden kann eine gezielte Aktion aus dem kriminellen Milieu gegen den Fahrzeugnutzer.
Der beschädigte Mercedes, E-Klasse älteren Baujahrs, wurde von den Ermittlern sichergestellt. Die Spurensicherung an dem Fahrzeug wird noch die nächsten Tage andauern. Hierzu wird zur Unterstützung ein Sprengstoffsachverständiger des Landeskriminalamtes Stuttgart hinzugezogen. Mit ersten Ergebnissen der kriminaltechnischen Untersuchungen ist in einigen Tagen zu rechnen.
Indes setzt die Kriminalpolizei Ravensburg weiterhin auf Zeugen, die in der Nacht zum Samstag in der näheren Umgebung der Weinbergstraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Hinweise werden unter Telefon 0751/8030 erbeten.
Quelle: Polizei
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