Foto: Symbolbild
Bus-Unfall in Rauschenberg: Eine Tote und zehn Verletzte - Ein Todesopfer, drei schwer und sieben weniger schwer Verletzte forderte ein Zusammenstoß zweier Busse in der Bahnhofstraße in Rauschenberg am Montag, dem 23. August, um etwa 14.30 Uhr.
Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete die Hinzuziehung eines amtlich anerkannten Sachverständigen und die Sicherstellung der beiden vorne links erheblich beschädigten Busse an.
Notärzte, Rettungskräfte und Kriseninterventionsdienst versorgen derzeit die Verletzten bzw. betreuen die Unverletzten und Angehörigen.
Nach ersten Erkenntnissen geriet ein leerer Ford Transit, in den Gegenverkehr und prallte in einen nicht voll besetzten, entgegenkommenden Linienbus, einen Daimler Benz mit 26 Sitzplätzen inklusive Fahrer.
Bei dem Todesopfer handelt es sich um die 46-Jahre alte Fahrerin des weißen Kleinbusses.
Mittlerweile stellte sich heraus, dass dieser Ford kein Schulbus, sondern ein Kleinbus zur Personenbeförderung auch von behinderten Menschen ist. Die Fahrerin aus Rauschenberg war zur Unfallzeit allein in dem neunsitzigen Bus. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Sie wurde durch die
Kollision eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle den schwersten Verletzungen. Die Feuerwehr setzte technisches Gerät zur Bergung ein.
Nach den ersten Ermittlungen wich die Frau nach links aus, um einen Auffahrunfall auf zwei vor ihr fahrende Autos zu verhindern. Die Aufklärung der weiteren Umstände gehört zum Umfang der andauernden polizeilichen Ermittlungen, Zeugenbefragungen und Arbeiten des Kfz-Sachverständigen.
Der Linienbus (26 Sitzplätze inkl. Fahrer) war etwa zur Hälfte besetzt. Insgesamt gab es in dem Bus 10 verletzte Menschen, Kinder und Erwachsene. Drei Insassen erlitten schwere Verletzungen, darunter ein 10-jähriges Mädchen und eine 18 Jahre junge Frau. Sieben weitere
Personen wurden weniger schwer verletzt. Nach bisherigem Wissen besteht für keinen Verletzten Lebensgefahr. Das Alter und die Wohnorte der Verletzten liegen der Polizei bislang noch nicht vor.
Zwei Notärzte und sieben Rettungswagen versorgten die Verletzten. An der Unfallstelle waren zudem der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst. Der Kriseninterventionsdienst betreute Verletzte und Angehörige.
Die Bahnhofstraße war bis kurz vor 17 Uhr voll gesperrt.
Quelle: Polizei
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