Foto: Symbolbild
Bei einem Lawinenabgang am Breitenberg nahe Pfronten ist ein Schüler gstorben. Er wurde am Donnerstag, 19. Februar, tot aufgefunden. Besonders tragisch: Er war nur wenige Zentimeter tief verschüttet, konnte sich aber scheinbar nicht mehr befreien.
Der 20-Jährige war laut Polizei schon am Mittwoch nach der Schule zu einer Skitour zu dem 1838 Meter hohen Berg im Ostallgäu aufgebrochen ohne jemandem Bescheid zu geben. Sein Vater meldete ihn am Donnerstag vermisst. Bei der Suche wurde zunächst das Auto des Schülers an einem Parkplatz in Pfronten gefunden. Ein Polizeihubschrauber mit Beamten und Lawinenhund entdeckten dann zuerst einen Ski, später fand der Hund den Verschütteten. Der Schüler lag auf rund 1700 Metern Höhe am Ende eines rund 200 Meter langen Lawinenstrichs. Er wollte den Angaben zufolge offenbar die die sogenannte Ostler Rinne befahren. Noch vor der Abfahrt wurde er jedoch von einer Lawine misstgerissen, die sich aus ungeklärter Ursache oberhalb des Tourengehers gelöst hatte.
Quelle: Polizei
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