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Alle reden am Tag der Feste vom Wetter - Grüne bieten noch andere Inhalte

Obertshausen,So, 29.08.10 21:10
Nachrichten von gerhardt

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Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt

Am meisten wurde am Sonntag der Feste in Obertshausen über das Wetter geredet. Hält es, wann gibt es den nächsten Schauer? Wie überall gibt es Optimisten und Pessimisten. So auch beim GRÜNEN Sommerfest am Seewiesenwäldchen. Zwischen 15.00 und 18.00 Uhr war es im Ortsteil Hausen an der Pestalozzistaraße verhältnismäßig trocken und so traf man sich bei Bio-Kaffee, Bionade und Bio-Kuchen. Die Kinder hatten mit Christian und Maria von der Kindereventagentur Farbenfroh viel Spaß beim Schminken und auf dem Spielplatz.

Das zweitwichtigste Thema war am Sonntagnachmittag die geplante Änderung der Flugrouten. Zunächst soll in einer Testphase vom Flughafenbetreiber überprüft werden, ob die Verlegung der derzeitigen Routen technisch machbar sei. Sollte dies der Fall sein, wird es über Obertshausen lauter. „Konsequenterweise müssen die Bürgerinnen und Bürger für ein Nachtflugverbot kämpfen“, so Grünen-Chef Klaus-Uwe Gerhardt. Die Grünen wollen die Zeit zwischen 22 und 6 Uhr ohne Fluglärm haben. Auch in anderen Kommunen des Ostkreises erwacht Unmut. Jahrelang regte sich in Obertshausen und in seiner Stadtregierung kaum nennenswerter Protest. Man war froh, dass es keine Südbahn für den Airport geben wird und Kommunen wie Offenbach den Lärmteppich abbekommt. Durch die neuen Planungen sind auch jene Parteien wach geworden, die jahrelang für den Ausbau sprachen und stimmten. Am Sonntagnachmittag lagen Unterschriftlisten bereit und so konnte der Protest gegen den Fluglärm gleich schriftlich niedergelegt werden. Doch warum treffe man sich am Seewiesenwäldchen?

Im Zuge der geplanten Arrondierung des Stadtrandes sollten nicht nur die Samerwiesen, sondern auch die freien Areale rund um das Wäldchen bebaut werden: Für die Anwohner in der Nähe der B448 eine reine Zumutung. So kam es Mitte der 1990er Jahre nicht nur zu Bürgerprotesten wegen der Kreuzloch-Planung im anderen Stadtteil. Auch in Hausen protestierten die Menschen. „Die Rodauniederungen sind ökologisch wertvoll, dienen als Kaltluftentstehungsgebiet und als Naherholungsgebiet“, betont die Grüne Stadträtin Renate Schumacher. Darauf haben die Grünen mit ihrem Sommerfest noch mal hingewiesen.
Quelle: Dr



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