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Chemnitz: Unfall-Serie bei Nossen - Zwei Massen-Karambolagen auf der A4 bei Wilsdruff - Der erneute Wintereinbruch mit Schnee- und Eisglätte hat am Freitag, 5. März, innerhalb weniger Minuten zu zwei Massenkarambolagen auf der Autobahn 4 bei Dresden geführt. Insgesamt wurden 28 Verletzte registriert, darunter drei Schwerverletzte. Wie die Polizei in Dresden mitteilte, fuhren am Morgen unweit des Dreiecks Dresden-West mindestens 35 Fahrzeuge ineinander. Die Polizei ging von neun Verletzten aus, darunter mindestens zwei Schwerverletzte.
Auf der Gegenfahrbahn in Richtung Chemnitz stießen vor der Anschlussstelle Wilsdruff 29 Autos zusammen. Sieben Lkw waren in die Massenkarambolage verwickelt, unter anderem ein Gefahrguttransporter. Dieser hatte Reinigungsmittel geladen, die unversehrt blieben. 19 Menschen wurden verletzt, einer davon schwer. Die Polizei geht wegen der räumlichen Trennung nicht davon aus, dass die beiden Unfälle in einem Zusammenhang stehen.
Mehrere Autobahnabschnitte wurden wegen der Unfälle zunächst voll gesperrt. Die Polizei war mit 60 Beamten und einem Hubschrauber im Einsatz. Die Bergungsmaßnahmen und Vollsperrungen der Autobahn sollten bis zum Nachmittag andauern. Am späten Nachmittag wurde zunächst in Richtung Dresden die linke und mittlere Spur der Autobahn wieder freigegeben. Die anderen Spuren sowie die Gegenfahrbahn sollten bis zum Abend wieder freigegeben werden.
Bereits am Donnerstagabend war bei heftigem Schneetreiben ein 24 Jahre alter Autofahrer auf der Autobahn 4 bei Chemnitz tödlich verunglückt. Nach Polizeiangaben fuhren gegen 19.30 Uhr mehrere Fahrzeuge bei Hohenstein-Ernstthal zu schnell in Richtung Dresden, kamen in Schleudern und krachten ineinander. Der 24-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch in seinem Fahrzeug starb. Drei Personen erlitten schwere, drei weitere leichte Verletzungen. (ddp)
Quelle: Polizei