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Nachrichten aus Niemegk


-- Von Peter Könnicke und Jörg Schreiber --

Niemegk, Mi. 23.11.11 18:27
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
-- Von Peter Könnicke und Jörg Schreiber --
Foto: Symbolbild

Niemegk (dapd-lbg). Zwei Menschen sind bei einer Massenkarambolage in Brandenburg auf der Autobahn 9 Leipzig - Berlin ums Leben gekommen. Neun weitere mussten nach Polizeiangaben schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Am Dienstagabend waren bei schlechter Sicht 8 Lkw und 16 Autos ineinander gefahren. Die Aufräumarbeiten dauerten auch am Mittwoch an. Die Fahrbahn Richtung Berlin konnte erst nach rund 19 Stunden am Nachmittag wieder freigegeben werden. Richtung Leipzig war die Autobahn schon seit dem Morgen befahrbar. Die Massenkarambolage ereignete sich am Dienstag um 19.38 Uhr. Zunächst waren bei dichtem Nebel mindestens zwei Pkw zusammengestoßen. Bei dem Versuch eines Lkw-Fahrers, der Unfallstelle auszuweichen, kippte sein Transporter um. Dann fuhren zahlreiche weitere Fahrzeuge in die Unfallstelle. Einige Wagen waren regelrecht ineinander verkeilt. Zwtl.: Tote noch nicht identifiziert Die Toten wurden in Autos gefunden. Sie waren nach Angaben eines Polizeisprechers bis zum Mittwochnachmittag noch nicht identifiziert. Auch die Unfallursache war noch ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft Potsdam beauftragte einen unabhängigen Gutachter mit der Ermittlung der Ursachen, wie der Sprecher sagte. Zudem würden Zeugen vernommen und Fahrtenschreiber der Lkw ausgewertet. Auch ob die geringe Sichtweite eine Rolle spielte, wird noch untersucht. Zum Unfallzeitpunkt sei es dort sehr neblig gewesen. Der Nebel wurde durch den Rauch einer brennenden Lagerhalle in der Nähe der Autobahn verstärkt. Auch am Mittwoch war die Sicht noch stark behindert, die Luft roch nach Rauch. Die Unfallstelle erstreckte sich auf eine Strecke von mehr als 500 Metern. Trümmerteile flogen bis auf die gegenüberliegende Fahrbahn. An der Unfallstelle waren nach Polizeiangaben 40 Polizisten, etwa 70 Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren, 7 Notärzte sowie mehrere Rettungssanitäter im Einsatz. Die Rettungskräfte wurden von Notfallseelsorgern betreut. Die Bergung sei schwierig gewesen, sagte der Polizeisprecher. Bis zum Mittwochmittag wurden an der Unfallstelle verunglückte Lkw auf Sattelschlepper verladen. Auf den Umleitungsstrecken kam es zu Staus. Bildhinweis: 231111BBG206, 231111BBG208, 231111BBG209 dapd/T2011112300012/koe/jjs/tjs /1



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