Foto: Symbolbild
Groß-Brand in Neuschönau: Zwei Verletzte - Halle und Bürotrakt bei Feuer zerstört: Bei einem Großbrand völlig zerstört wurde am Abend des Donnerstag, 9. Februar, eine Halle zur Stromerzeugung sowie ein daran anschließendes Verwaltungsgebäude. Der entstandene Sachschaden liegt im hohen sechsstelligen Bereich. Zwei Personen erlitten einen Schock. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.
Bei dem Brandobjekt handelt es sich um eine Anlage zur Erzeugung von Strom aus Holz sowie Photovoltaik. Die Baulichkeiten bestehen aus einem ca. 50 x 30 Metern großen Bürotrakt und einer T-förmig angebauten, ca. 100 x 20 Meter großen Lagerhalle (Alt- und Neubau verbunden). In der Halle waren in erster Linie Hackschnitzel sowie die gesamte Maschinentechnik untergebracht. Die Dachflächen sind überwiegend mit Solarzellen eingedeckt.
Die beiden Betreiber der Anlage verließen gegen 19.55 Uhr das Betriebsgelände im Ortsteil Schönanger, um Ersatzteile für eine defekte Maschine zu besorgen. Während ihrer Abwesenheit geriet der Gebäudekomplex aus bisher ungeklärter Ursache in Brand, wodurch die Gebäude nahezu vollständig zerstört wurden. Außerdem brannte ein im Außenbereich abgestellter Pkw vollständig aus.Ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Wohnhaus konnte verhindert werden.
Die Eigentümer erlitten bei ihrem Eintreffen einen Schock und wurden ambulant medizinisch betreut.
Der Gesamtschaden lässt sich momentan noch nicht genauer bestimmen, dürfte aber im Bereich einer Million Euro liegen.
Aufgrund der langwierigen und beschwerlichen Löscharbeiten, die sich endgültig noch bis in
die Vormittagstunden hinziehen werden, ist ein Betreten der Brandstelle derzeit noch nicht möglich. Zur Brandbekämpüfung war ein Aufgebot von rund 100 Einsatzkräften der örtlichen und mehrerer umliegender Feuerwehren unter Gesamtleitung von Kreisbrandrat Fehler im Einsatz.
Der mitalarmierte Rettungsdienst war ebenso mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden vom Fachkommissariat der KPI Passau geführt.
Quelle: Polizei
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