Die Sicherheit aller Besucher der Wiesn und der Beschäftigten dort hat nach Angaben der Stadt München oberste Priorität. Die Stadt berichtet von einer Reihe von Verbesserungen innerhalb des Sicherheitskonzepts für das Oktoberfest.
So sollte man auch davon ausgehen können, dass die Ordnungsdienste in den Wiesnzelten von ausschließlich qualifiziertem und erfahrenem Personal gestellt werden. Insiderberichten zufolge ist dem leider nicht immer so. Der Bayernpartei wurde bekannt, dass die Sicherheitsdienste zur Wiesnzeit befristet Mitarbeiter einstellen, deren Kenntnisse oft nicht den geforderten Anforderungen entsprechen. Die Erkenntnisse hieraus lassen Zweifel an der Eignung des auf der Wiesn eingesetzten Sicherheitspersonals aufkommen.
Nach den Bestimmungen der Gewerbe- und der Bewachungsverordnung benötigt das Sicherheitspersonal eine relativ weitgehende Ausbildung einschließlich einer Sachkundeprüfung. Hierzu gehören vor allem juristische Kenntnisse, insbesondere über die Grenzen des Notwehrrechts, verhältnismäßige Reaktionen bei anderen Selbsthilferechten usw. Die vorgeschriebenen Schulungen umfassen darüber hinaus die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Polizei ebenso wie die Vermittlung psychologischer und fachspezifischer Kenntnisse.
Aufgrund der besonderen Herausforderungen des Wiesn-Betriebs, z. B. der Umgang mit Alkoholisierten, einem extremem Massenandrang und teilweiser körperlicher Auseinandersetzungen müssten doch vernünftigerweise gerade diese Anforderungen erst recht eingehalten werden.
Thomas Hummel, ehrenamtlicher Stadtrat der Münchner Bayernpartei, will nun Klarheit über die Zustände bei den Bewachungsdiensten in den Bierzelten. Im Rahmen einer Anfrage an den Oberbürgermeister will er wissen, wie die Landeshauptstadt sicherstellen will, dass die eingesetzten Sicherheitsmitarbeiter allen Anforderungen, die der Ausnahmezustand auf der Wiesn mit sich bringt, gewachsen sind.
Quelle: eigener Bericht
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