
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
München (ddp-bay). Durch starke Schneefälle ist es in Teilen Bayerns am Donnerstag zu zahlreichen Verkehrsunfällen gekommen. Betroffen waren besonders Oberbayern und Nordschwaben. Zwei Autofahrer starben, mindestens 35 Personen wurden verletzt. Während der Schnee auf den Straßen für Schwierigkeiten sorgte, können sich Skifahrer über gute Bedingungen auf den bayerischen Pisten freuen. Im Norden Oberbayerns verunglückte bei Münchsmünster im Landkreis Pfaffenhofen ein 42 Jahre alter Mann tödlich. Wie die Polizei mitteilte, war er auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und dadurch auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein entgegenkommender Lastwagen fuhr frontal in die Beifahrerseite des Autos. Die Straße war mehrere Stunden gesperrt. Bis zum Vormittag gab es in der Region insgesamt 87 Unfälle mit mehr als 15 Leichtverletzten. Auch in Nordschwaben starb ein Autofahrer, nachdem er zwischen Nordendorf und Mertingen nach einem Bremsmanöver von der schneeglatten Straße abgekommen und in eine Baumgruppe geprallt war. Der 61-Jährige und seine 29 Jahre alte Beifahrerin wurden laut Polizeiangaben eingeklemmt. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die schwer verletzte Mitfahrerin wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Zudem gab es mindestens 40 weiteren Unfällen in der Region. In München passierten mit rund 70 Unfällen im Berufsverkehr mehr als doppelt so viele wie üblich. Auch im Süden Oberbayerns registrierte die Polizei mehr als 70 Unfälle. Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt, 13 leicht. Vor allem aufgrund von unangepasster Geschwindigkeit kam es in Niederbayern bis zum frühen Vormittag zu mindestens 23 Unfällen mit fünf Leichtverletzten. In den Skigebieten sorgt der Schnee hingegen für gute Pistenverhältnisse. Oberhalb von 400 bis 600 Metern rechnet der ADAC-Schneebericht zum Wochenende wieder mit bis zu 30 Zentimeter Neuschnee. In den Mittelgebirgen und Alpen haben sich die Wintersportbedingungen wieder verbessert. Die Pisten sollen überwiegend gut befahrbar und Talabfahrten größtenteils möglich sein. (Quellen: Polizei auf ddp-Anfrage und in Mitteilung, ADAC in Mitteilung) ddp/csr/jgu
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