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Betrunkener U-Bahn-Fahrer in München - MVG zieht Konsequenzen

München (Stadt), Mi. 08.02.12 11:31
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
Betrunkener U-Bahn-Fahrer in München - MVG zieht Konsequenzen
Foto: Symbolbild

Betrunkener U-Bahn-Fahrer in München - MVG zieht Konsequenzen: Nach dem Bericht der Münchner "Abendzeitung" zu einem wohl betrunkenen U-Bahn-Fahrer in München äußerte sich am Mittwoch, 8. Februar, dessen Arbeitgeber, die MVG:

"Zum Bericht „Fahrer betrunken – U-Bahn außer Kontrolle" in der heutigen Abendzeitung
Entgegen der heutigen Berichterstattung war der Zug weder „außer Kontrolle“ noch „auf Irrfahrt“. Die Auswertung der Videobilder hat zudem ergeben, dass der Zug nicht „mehrere Stationen“ ohne Halt durchfahren hat. Gleichwohl hätte der Fahrer aufgrund seines Zustands keine U-Bahn mehr betreten dürfen. Michael Richarz, Betriebsleiter und Ressortleiter Schiene: „Der Vorfall ist vollkommen inakzeptabel und hatte deswegen auch sofortige Konsequenzen. Wir haben dem Fahrer bereits gestern die Fahrerlaubnis entzogen und ihm den Fahrschlüssel abgenommen. In jedem Fall erwarten den Mitarbeiter schärfste arbeitsrechtliche Konse-quenzen wegen Verstößen gegen Dienstvorschriften, denn selbstver-ständlich gilt im MVG-Betriebsdienst eine strikte Null-Promille-Grenze. Die betroffenen Fahrgäste bitten wir in aller Form um Entschuldigung.“
Nach jetzigem Kenntnisstand gab es folgenden Hergang: Der Fahrer übernahm den Zug der U1 um 16.12 Uhr am Hauptbahnhof. In den bei-den darauffolgenden Bahnhöfen Sendlinger Tor und Fraunhoferstraße verpasste er jeweils die vorgeschriebene Halteposition, so dass der vor-dere Teil des Zuges teilweise in der Tunneleinfahrt zum Stehen kam. Am Sendlinger Tor führte der Fahrer aus diesem Grund keinen Fahrgast-wechsel durch; an der Fraunhoferstraße, wo nur der Fahrerstand im Tunnelbereich stand, konnten Fahrgäste ein- und aussteigen. Bis zum Mangfallplatz gab es anschließend keine Auffälligkeiten beim Fahrgast-wechsel. Das Betriebszentrum der MVG wurde auf den Zug aufmerksam, als der Fahrer am St.-Quirin-Platz ein rotes Signal überfuhr und eine Zwangsbremsung erhielt. Zudem gingen zu dieser Zeit Kundenbeschwer-den beim Fahrer des nachfolgenden Zuges sowie bei der MVG-Hotline ein. Daraufhin durfte der Zug am Mangfallplatz nicht weiterfahren. Der Fahrer wurde dort von einem Reservefahrer abgelöst. Außerdem schaltete die MVG vorsorglich die Polizei ein."
Quelle: MVG



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