
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
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Augsburg (dapd-bay). Mit einem öffentlichen Trauergottesdienst im Augsburger Dom will die Stadt am Montagnachmittag des bei einem Einsatz erschossenen Polizisten gedenken. An dem Pontifikalrequiem nehmen neben Bischof Konrad Zdarsa auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und Landespolizeipräsident Waldemar Kindler teil, wie das Innenministerium am Freitag in München mitteilte. Auch Bürger, die ihre Verbundenheit zum Ausdruck bringen möchten, seien eingeladen. Im Anschluss an die Trauerfeier, zu der die Polizei rund 2.000 Menschen erwartet, sollen Minister Herrmann und Augsburgs Polizeipräsident Gerhard Schlögl zum Gedenken an den Verstorbenen einige Worte sprechen. Die Straßenbahnen in Augsburg sollen zu Beginn des Gottesdienstes um 15.00 Uhr zum Gedenken eine Minute still stehen. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) ordnete für Montag Trauerbeflaggung an allen staatlichen Dienstgebäuden im Freistaat an. Bereits am Sonntag soll es bei der Fußball-Bundesliga-Begegnung des FC Augsburg gegen den FC Bayern München in der SGL-Arena eine Gedenkminute geben. Der 41-jährige getötete Beamte, der bereits am Donnerstag in Königsbrunn bei Augsburg im Kreise von Familienangehörigen und Kollegen beigesetzt wurde, war am 28. Oktober bei einer Routinekontrolle erschossen worden. Der Täter ist weiter flüchtig. Er und sein Komplize wollten sich mit einem Motorrad einer Kontrolle entziehen. Als der Beamte und seine 30-jährige Kollegin das Duo schließlich im Augsburger Siebentischwald stoppten, eröffnete einer der beiden das Feuer auf die Beamten. Der 41-jährige Polizeibeamte wurde mehrmals getroffen und starb noch vor Ort. Seither sucht die 50-köpfige Sonderkommission «Spickel» mit Hochdruck nach den beiden Personen. Mehr als 300 Hinweise aus der Bevölkerung gingen bereits bei der Polizei ein. Das Gebiet rund um den Tatort wurde mehrfach abgesucht. Doch eine heiße Spur gibt es offenbar nicht. Mittlerweile sind 10.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgelobt worden, die zur Ergreifung des Täters oder zur Aufklärung des Falls führen. Am Mittwoch (9. November, 20.15 Uhr) soll der Fall in der ZDF-Fernsehsendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» vorgestellt werden. dapd/rab/nje /1
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