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DGB: Billiglöhne werden teuer bezahlt

Mühldorf am Inn, Di. 07.02.12 05:02
Nachrichten von OVB

Mühldorf - Im Landkreis müssen nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) jährlich 117000 Euro aufgewendet werden, um Geringverdienern mit Vollzeitjob das Existenzminimum zu sichern. Rechnet man die Betroffenen mit sozialversicherten Teilzeitjobs hinzu, so sind es laut DGB 195000 Euro, die Landkreis und Bund über Hartz IV beisteuern. "Armut trotz Erwerbstätigkeit ist auch in unserer Region ein ernstes Problem, das uns alle teuer zu stehen kommt", sagte Günter Zellner, Vorsitzender der DGB-Region Südost-Oberbayern.



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