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Nachrichten aus Meckenheim


Tatverdächtige nach Brand der Sporthalle in Meckenheim festgenommen

Meckenheim, Do. 06.11.08 09:21
Nachrichten von Stefan_Weinzierl

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Foto: Polizei

Am Samstag, 1. November, brannte die Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums bis auf die Grundmauern nieder. Den entstandene Sachschaden schätzte die Stadtverwaltung Meckenheim auf 2.500.000 Euro. Nun wurden fünf JUgendliche festgenommen, die im Verdacht stehen, die Halle angezündet zu haben.
Da eine Brandstiftung schon zu Beginn der Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm eine Ermittlungsgruppe des Kriminalkommissariates 11 unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Reinhold Jordan die weiteren Ermittlungen.
Nach ersten Hinweisen aus dem schulischen Bereich vernahmen die Ermittler Schüler, die Angaben zu Jugendlichen machten, die sich vor der Entdeckung des Brandes in der Sporthalle aufhielten.
Nach deren Angaben haben sich am Abend des 1. November zunächst fünf Jugendliche Zugang zu der Sporthalle verschafft und dort Basketball gespielt. Nachdem drei dieser Schüler die Halle verlassen hatte, kamen fünf andere Jugendliche aus Meckenheim hinzu, von denen zwei im Alter von 15 und 16 Jahren Sachbeschädigungen in der Halle begingen. Diese beiden Tatverdächtigen setzten in der Folge eine Turnmatte in Brand und verließen die Halle, ohne sich um das entstandene Feuer zu kümmern.
Aufgrund der zu dieser Zeit gegebenen Verdachtslage wurden gestern Abend fünf Jugendliche im Alter von 14-17 Jahren in Meckenheim vorläufig festgenommen. Drei von ihnen sind nach den polizeilichen Vernehmungen wieder entlassen worden. Die beiden Haupttäter wurden dem zuständigen Ermittlungsrichter mit dem Antrag vorgeführt, Haftbefehle wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung zu erlassen, da Wiederholungsgefahr bestehe.
Das Amtsgericht Bonn hat aus vertretbaren Gründen die rechtlichen Voraussetzungen der Wiederholungsgefahr als nicht gegeben angesehen und beide Beschuldigte wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittlungen werden durch die Polizei, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bonn, fortgeführt.
Quelle: Polizei



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