Foto: Symbolbild
Am Mittwochmorgen, 17. Dezember, gegen 01.30 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei vom Brand einer Doppelhaushälfte auf der Straße "Am Wiesenpfad" in Meckenheim in Kenntnis gesetzt. Schon bei Eintreffen der ersten Polizisten schlugen diesen die Flammen aus dem Gebäude entgegen. Der 74-jährige Hausbewohner hatte sich bereits ins Freie gerettet.
Er hatte zum Zeitpunkt der Entdeckung des Brandes im ersten Obergeschoß geschlafen und wurde durch seinen Hund geweckt. Als er daraufhin das Feuer im Haus bemerkte, versuchte er über die Treppe ins Erdgeschoß zu gelangen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war ihm dieses nicht möglich. Er begab sich in den hinteren Teil des Obergeschosses, öffnete ein Fenster und trug zunächst seinen Hund auf das dortige Vordach. Danach kletterte er selber hinaus.
Von dort versuchte er seine Tochter, welche die andere Doppelhaushälfte bewohnt und auf einer Couch im Wohnzimmer schlief, auf sich aufmerksam zu machen. Nachdem ihm dieses gelang, kletterte er aus dem Badezimmerfenster. Über ein Überdach gelangte er zum Badezimmer seiner Tochter, die ihn durch das dortige Fenster hinein ließ. Weitere Anwohner retteten zwischenzeitlich den Hund vom Vordach.
Der 74-Jährige erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. An seiner Haushälfte entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von 200.000 Euro.
Zwischenzeitlich hat das Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Für eine vorsätzliche Brandstiftung ergaben sich bislang keine Hinweise; ein technischer Defekt kann nicht ausgeschlossen werden. In der kommenden Woche wird ein Brandsachverständiger den Schadensort begutachten.
Quelle: Polizei
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