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Nachrichten aus Lüneburg





OB Mädge zu Gast im Kanzleramt: Gespräche zum Thema Nachhaltigkeit

Lüneburg, Mi. 01.02.12 16:33
Nachrichten von Kreis_Lueneburg

(sp) Lüneburg. Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge war jetzt (Montag, 30. Januar 2012) zu einem Gespräch im Kanzleramt in Berlin. Kanzleramtschef Ronald Pofalla hatte 10 Mitglieder der Initiative „Dialog Nachhaltige Stadt“ zu einem Gespräch in die „Waschmaschine“, wie Berliner das Kanzleramt nennen, eingeladen.

„Ronald Pofalla hatte die Broschüre unserer Initiative über Nachhaltigkeit gelesen und war so auf uns aufmerksam geworden“, sagt Ulrich Mädge. Lüneburgs Oberbürgermeister ist zusammen mit 14 anderen Oberbürgermeistern aus ganz Deutschland Gründungsmitglied der Initiative „Dialog Nachhaltige Stadt“.

„Wir konnten an einer Dienstbesprechung teilnehmen, die Ronald Pofalla wöchentlich mit den Staatssekretären abhält“, so Mädge. Der Bundesminister sei sehr interessiert daran gewesen, zu erfahren, was in den Städten zum Thema Nachhaltigkeit passiert und wie die Kommunen die Programme der Bundesregierung auf diesem Gebiet beurteilen. „Jeder Oberbürgermeister konnte ein kurzes Statement abgeben. Ich habe mich auf die Städtebauförderung konzentriert und die damit verbundenen Probleme. Für Kommunen ist es zum Beispiel schwierig, ein nachhaltiges und CO2-sparendes Quartiersmanagement zu verfolgen, weil die Besitzer größerer Mehrfamilienhäuser häufig wechseln oder es vor Ort keine Ansprechpartner gibt“, erklärt Ulrich Mädge. Darunter leide leider oftmals auch der integrative Charakter des Quartiersmanagements.

„Es war ein gutes, offenes Gespräch. Wir haben vereinbart, uns von nun an einmal jährlich im Kanzleramt zu treffen“, so Mädge.


Zur „Initiative Dialog Nachhaltige Stadt“

Das Ziel der Mitglieder der Initiative „Dialog Nachhaltige Stadt“ ist es, die nachhaltige Stadtentwicklung sowohl in ökologischer als auch in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht weiter auszubauen und dabei möglichst viele Kommunen einzubeziehen.

Die Oberbürgermeister fordern die Politik in Bund und Ländern zu mehr Zusammenarbeit mit den Kommunen in Fragen der Nachhaltigkeit sowie zu einer gerechteren Finanzierung kommunaler Bemühungen und Projekte zur Nachhaltigkeit auf.   

Die Unterzeichner wollen auch in anderen Kommunen das Bewusstsein für Nachhaltigkeit schärfen und rufen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auf, mit ihnen in den Dialog zu treten und sie in ihren Forderungen zu unterstützen.



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