Foto: Symbolbild
Flugzeug-Absturz bei Radensdorf - Maschine bleibt in Bäumen hängen: Am Donnerstag, 11. März, kurz vor 20.00 Uhr kam es zum Absturz eines einmotorigen Sportflugzeugs. Der 51-jährige Pilot des Kleinflugzeugs vom Typ Robin 2160 konnte die Flugsicherung über den Absturz informieren, glaubte sich allerdings in der Nähe von Lübbenau zu befinden.
Erst durch die Ortung seines Handys gelang es den Mann rund 45 Minuten später in der Nähe von Radensdorf zu lokalisieren. Er war schwer verletzt, hatte sich in der Zeit jedoch selbstständig aus dem Wrack befreien und in Richtung Straße laufen können. Dort wurde er von Beamten aufgenommen und wenig später vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Nach Angaben des Piloten hatte ein technischer Defekt zum Absturz geführt. Er blieb in den Baumkronen eines Waldstücks hängen und stürzte mit der Maschine anschließend zu Boden. Das Flugzeug wurde dabei erheblich beschädigt, geriet aber nicht in Brand.
Polizeibeamte und Kameraden der Feuerwehr sicherten die Absturzstelle ab und führten erste Ermittlungen. Im Laufe des Freitagvormittags übernimmt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die weiteren Ermittlungen.
Quelle: Polizei