
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
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Kirburg (dapd-rps). In ganz Rheinland-Pfalz haben Schnee und Eis zu teilweise chaotischen Verhältnissen im Straßenverkehr geführt. Im Westerwald ist eine 33-Jährige auf schneeglatter Straße tödlich verunglückt. Auf Autobahnen im gesamten Bundesland haben sich Kilometer lange Staus gebildet. Die Hilfskräfte verteilten heiße Getränke an die Autofahrer. Der Flughafen Frankfurt-Hahn stellte etwa ab 17.00 Uhr seinen Betrieb ein. Bei dem Verkehrsunfall bei Hachenburg im Westerwald kam der Pkw der 33 Jahre alten Fahrerin zwischen Kirburg und Bölsberg auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem anderen Wagen zusammen, wie die Polizei mitteilte. Durch den Aufprall ist das Auto von der Straße geschleudert worden und gegen einen Baum gekracht. Laut Polizei starb die 33-Jährige noch an der Unfallstelle. Die Personen in dem am Unfall beteiligten Pkw wurden den Angaben zufolge nicht verletzt. Im ganzen Westerwald hatten starke Schnellfälle am Mittwochabend für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Auf zahlreichen Straßen standen Lkw quer und sorgten für Staus. Zwtl: Glatteis im Moseltal Angespannt war die Lage auf allen Autobahnen in Rheinland-Pfalz. «Der Verkehr steht, jede Autofahrt sollte vermieden werden», sagte ein Sprecher der Polizei Trier auf dapd-Anfrage. In dieser Region waren den Angaben zufolge besonders stark die Autobahnen 1 und 64 betroffen. Dort stand der Verkehr meist wegen querstehende Lastwagen an Gefällestrecken über mehrere Stunden still. Selbst im Moseltal ist laut Polizei der Verkehr wegen Blitzeis zu Erliegen gekommen. Auch auf der Autobahn 61 im Hunsrück ging nichts mehr: Seit Mittwochabend 20.30 Uhr ist das Deutsche Rote Kreuz dort im Dauereinsatz. Den Angaben zufolge versorgen 50 Einsatzkräfte zwischen Bad Kreuznach und Rheinböllen die im Stau stehenden Autofahrer mit heißen Getränken. Zwtl: Stillstand in der Pfalz Nicht besser sah die Lage in der Pfalz aus: Auf der A 6 bei Wattenheim ging stellenweise nichts mehr. In Richtung Saarbrücken stand der Verkehr komplett, teilte das Polizeipräsidium Rheinpfalz am Abend in Ludwigshafen mit. In Richtung Mannheim gehe es nur sehr langsam voran, auch hier habe sich ein langer Stau gebildet. Die Räumdienste hätten derzeit große Schwierigkeiten, die Straßen freizubekommen. Ansonsten blieb es im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz trotz des Schneefalls weitgehend ruhig. Die Menschen würden offenbar vorsichtig fahren oder gleich ganz zuhause bleiben, hieß es. Dramatischer war die Lage im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz. Durch den Wetterumschwung habe sich auf den Straßen Glatteis gebildet, auf dem nun Schnee liege, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Bundesstraßen seien gesperrt worden; dort lägen beispielsweise Lkw im Graben. Auch auf zahlreichen Landesstraßen gehe nichts mehr. Große Probleme gebe es auch in der Stadt Kaiserslautern. Es hätten sich mehrere Unfälle ereignet, die allerdings bislang glimpflich abgegangen seien. Wer die Wahl habe, sollte unbedingt zuhause bleiben. dapd/mpt/mar /4
Quelle: dapd
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