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Lollar: Treibendes Einer-Kajak brachte Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auf den Plan - Ein kopfüber auf der Lahn treibendes Einer-Kajak hatte am Freitagmorgen, 21. Mai, den Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten zur Folge. Ein möglicher Weise verunglückter Bootsführer konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden. Die Polizei bittet deshalb um Hinweise zu dem Kajak und dessen Benutzer. Am Freitagmorgen, 21.05.2010, kurz nach 07 Uhr, wurde die Polizei informiert, beim Campingplatz in Ruttershausen treibe ein Kanu kopfüber in der Lahn. Die Paddel befänden sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe im Wasser. Die sofort entsandte Streife stellte fest, dass sich das orangefarbene Boot kopfüber im Gebüsch verfangen hatte, jedoch so nicht zu bergen war. Feuerwehr und DLRG wurden ebenfalls informiert und der Freiwilligen Feuerwehr Lollar gelang es schließlich, Kajak und Paddel vom anderen Ufer her zu bergen. Da sich keine Person in dem Boot befand, konnten die ebenfalls vorsorglich verständigten RTW- und NAW-Besatzungen wieder abrücken. Die Feuerwehr suchte mit Boot und Wärmebildkamera die Lahn etwa 500 Meter flussaufwärts und flussabwärts bis zum nächsten Wehr erfolglos ab. Das Kajak wurde von der Stadtverwaltung in Lollar als Fundsache in Verwahrung genommen. Wie die Ermittlungen ergaben, stammte es weder vom Campingplatz in Ruttershausen noch von der Bootsanlegestelle bei Odenhausen. Vom Campingplatz aus war es schon am Donnerstagabend dort im Ufergebüsch der Lahn gesehen worden. Möglicher Weise trieb das Kajak schon längere Zeit auf der Lahn. Seine Herkunft ist bislang unklar, auch, ob vielleicht ein noch nicht bekannter Unglücksfall damit verbunden ist. Bei dem Kajak handelt es sich um ein gebrauchtes orangefarbenes Einer-Kajak, Aufschrift Hammer Sindbad. Es hat eine gelbe Spritzschutzdecke, Marke Bavaria. Dabei ist eine weiße Tonne mit rotem Schraubdeckel Marke Curtec. In der Tonne befinden sich noch ein paar D-Mark- und Pfennig-Münzen sowie ein Schlüssel mit der Aufschrift "TL". Das Paddel trägt die Aufschrift Bavaria Tramp by Schlegel. Hinweise erbittet die Polizei in Gießen, Tel.: 0641/7006-0.
Quelle: Polizei