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Erhebliche Mängel am Unglücksbus von Friedersreuth und ein Fahrer ohne Führerschein
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
Pressath, Do, 13.03.08 17:44
Friedersreuth/Pressath - Die ersten Ergebnisse der Untersuchung zum Schulbusunglück von Friedersreuth die anläßlich der Pressekonferenz bekannt wurden klingen unglaublich. Der 70-jährige Fahrer steuerte den Bus ohne die erforderliche Fahrerlaubnis für Busse. Diese muss regelmäßig verlängert werden und sie war 2005 abgelaufen. Der Busfahrer, der auch gleichzeitig der Busunternehmer ist, hatte keine Verlängerung mehr beantragt.Auch der Zustand des Busse wirft Fragen auf. Nach Angaben des von der Staatsanwaltschaft Weiden beauftragten Kfz-Sachverständigen wurden zwar die gesetzlichen Vorgaben für die jährlich geforderte Hauptuntersuchung und die quartalsmäßigen Sicherheitsprüfungen eingehalten. Allerdings wieß der Bus erhebliche Mängel auf. Der Behälter für die Bremsflüssigkeit der Vorderachse war nahezu trocken, auch die Bremskraft an der Hinterachse war zu niedrig. Ursache war vermutlich eine defekte Bremsleitung. Ein Schaden den sowohl eine Kontroll-Leuchte anzeigt, als auch der Busfahrer hätte bemerken müssen.Nun ermitteln sowohl Staatsanwaltschaft und Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung in 14 Fällen und wegen eines Vergehens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Auch gegen die Tochter des Busunternehmers, sie ist Halter des Busses, wird ermittelt.
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