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FPÖ unterstützt rechte Bürgerbewegung "Pro München"

Schützenhilfe aus Österreich bekommt offenbar die rechtspopulistische Bürgerbewegung Pro München. Jedenfalls hat der Vorsitzende der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Heinz-Christian Strache aus Wien, eine entsprechende Wahlempfehlung veröffentlicht - mit folgendem Wortlaut:

Unsere Länder stehen heute in Europa am Scheidepunkt! Wenn die bisherige Politik der Masseneinwanderung so weitergeht wie bisher, so müssen wir davon ausgehen, daß unsere Länder, unsere Städte, ja unser gesamtes Gemeinwesen bald nicht mehr wiederzuerkennen sein werden. Wenn ich heute durch meine Heimatstadt Wien abseits der Tourismusplätze gehe, so gibt es mittlerweile schon Plätze und Straßenzüge, die nicht mehr den Eindruck einer mitteleuropäischen Stadt wiedergeben. Ich sehe dann Pflichtschulen, wo es einen Ausländeranteil von rund 98% gibt. Ich sehe Häuserzeilen, die nur mehr von Zuwanderern bewohnt werden, und auch das gesellschaftliche Leben ist in diesen Straßen und Gassen von Zuwanderern bestimmt. Hier hat sich in den vergangenen Jahren eine Parallelgesellschaft etabliert, die mit unserer Lebensform nichts mehr gemeinsam hat. Dieser Identitätsverlust wird jedoch von den derzeit Regierenden widerspruchslos hingenommen, ja sogar teilweise gezielt gefördert.

Und wenn ich Ihnen über Wien erzähle, so werden sich viele denken, daß ich vielleicht über München spreche, über Paris oder London oder Berlin.

Das ist auch der Grund, warum ich meinen Freunden von „pro München“ alles Gute für die Stadtratswahl wünsche. Die Probleme und Herausforderungen in Europa sind mittlerweile austauschbar geworden. Und es wäre töricht, heute mit Scheuklappen Politik zu machen. Wer aufrechte und nachhaltige Lösungen für sein eigenes Land, für seine eigene Stadt zu finden bereit ist, der kommt nämlich nicht umhin, gemeinsame Wege in Europa zu finden. Aus diesem Grund ist die FPÖ auch daran interessiert, daß all jene Parteien in unserer Union zusammenfinden, die auch dasselbe wollen.

Wir müssen heute Politik für jene Menschen in Europa machen, die ohne eine Stimme, ohne eigene Lobby widerstandslos die Umbrüche dieser Zeit zu ertragen haben. Die aus Furcht vor Repression oder Diffamierung durch ihre eigenen Landsleute der abgestammten Heimat, ihren Straßen oder Stadtvierteln nun den Rücken kehren, ohne je ein Wort darüber verloren zu haben. Meine Motivation und meine politische Hingabe gilt jenen Menschen, die an die Freiheit glauben und doch feststellen müssen, daß genau diese Freiheit von Politikern eingeschränkt wird, die meinen, bestimmen zu dürfen, was gesagt werden darf und was nicht.

Auch stehen wir für all jene, die sich ohne ein Murren kopfschüttelnd und resigniert zurückziehen, anstatt laut aufzubegehren - und genau da müssen wir hin. Es hat keinen Sinn, und wir dürfen es nicht zulassen, daß die schweigende Mehrheit resignierend zu Hause sitzt und vor unseren Häusern Moscheen errichtet werden, in unseren Schulen die eigenen Kinder als „Schweinefleischfresser“ beschimpft werden, daß unsere Töchter den gierigen Blicken und Händen ganzer Zuwandererhorden ausgesetzt sind, weil diese keinerlei Verständnis für die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft haben. Und es ist unsere Pflicht und Schuldigkeit, unserem Land, unserem Europa und unserer abendländischen Kultur wieder ein Stück seiner Würde zurückgeben.

Nicht jedoch die Deutschen haben sich zu rechtfertigen oder gar etwas „auszuhalten“, was sie nie haben wollten. Sondern der politischen Klasse muß man die Frage stellen, was sie sich dabei gedacht haben, in Deutschland einen Staat im Staate zu etablieren?

Eine Politik, die den Bestand der eigenen Gesellschaft gezielt aufs Spiel setzt, verdient es nicht, Politik genannt zu werden. Selbst wenn reflexartig auf gängiges Recht verwiesen wird, so bricht die politische Herrscherklasse der BRD ihren Eid, dem Land nach Kräften zu dienen.

Unsere patriotischen europäischen Kräfte sollen die Vielfalt der Völker Europas sicherstellen und treten für ein föderales Europa der Vaterländer ein - gegen zentralistische Bestrebungen und gegen das EU-Verfassungsdiktat.

Wir sind die echten Europäer. Denn wir wollen die Vielfalt erhalten und stehen für die Tradition der nationalen Unabhängigkeit. Wir stehen ein für Freiheit, Demokratie, Meinungsfreiheit und Menschenrechte, wobei das Menschenrecht auf Heimat besonders hervorzuheben ist.

Nur gemeinsam kann man heute den Fehlentwicklungen dieser Europäischen Union und begegnen. Wir sind gute, ehrliche und aufrechte Europäer. Wir sind Europa.

Alles Gute für die Wahl am 2. März 2008!

Fragt sich nur, ob diese Botschaft die Münchner überhaupt erreicht. Und Strache ist in Deutschland - im Gegensatz zu seinem Vorgänger Jörg Haider - nicht sehr bekannt. Jedenfalls scheint man bei der FPÖ zwischen Pro München und der BI Ausländerstopp zu differenzieren, denn mit dieser NPD-Truppe wollen die "Freiheitlichen" nun doch nichts zu tun haben.

 

 

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