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Großfeuer in Leikeimer Brauerei wohl durch Brandstifter ausgelöst


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Ein Brandstifter hat in der Nacht auf Mittwoch, 2. Juli, ein Feuer in der Leikeim-Brauerei in Altenkunstadt gelegt. Mehrere Gebäude brannten ab. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Die eigentlichen Brauanlagen blieben verschont. Verletzt wurde niemand. Zuvor hatte der Feuerteufel bereits ein Auto und einen Mülleimer in Brand gesetzt, bevor er die Brauerei anzündete.

Der erste Alarm ging bereits um 0.24 Uhr bei der Polizei ein: Ein Unbekannter hatte ein Auto angezündet. Der Brand war schnell gelöscht – ein Handlöscher war ausreichend. Es entstand ein Sachschaden von knapp 3.000 Euro. Zehn Minuten nach der ersten Notrufmeldung ging eine weitere bei der Polizei ein. Diesmal wurde ein brennender Mülleimer mitgeteilt. Der Mülleimer wurde von zwei Anwohnern selbst abgelöscht. Der Schaden hier dürfte bei etwa 50 Euro liegen. Während der Anfahrt zum brennenden Mülleimer stellte die Polizeistreife um 00.36 Uhr ein Feuer im Anwesen neben der Gaststätte „Zum Preußla“ fest. Es stellte sich dann heraus, dass der Scheunenbereich neben dem Anwesen Rechtsanwalt-Krauß-Straße 35 brennt. Da ein Übergreifen auf das Anwesen nicht auszuschließen war, wurden die Bewohner evakuiert. Weiterhin wurden zwei Pferde aus der Scheune geführt. Der Scheunenbereich, indem auch ein Anhänger und ein PKW standen, brannte vollständig ab. Das Feuer griff dann auf die daneben liegende Brauerei Leikheim über. Hier entstand zwar nur ein geringer Gebäudeschaden. Es wurde die Energieversorgung und die Schlosserei in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund des Schadens an der Energieversorgung musste aber die Produktion eingestellt werden. Bei der Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Altenkunstadt, Burgkunstadt, Weismain, Woffendorf, Baiersdorf, Marktzeuln, Pfaffendorf, Strössendorf, Prügel, Maineck, Theisau, Burkheim, Lichtenfels und Lichtenfels/Main eingesetzt. Inklusive des Schadens durch den Produktionsausfall bei der Brauerei Leikheim entstand ein Gesamtschaden von über 1.000.000 Euro.Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungsgruppe „EG Mühle“ gegründet, die momentan mit zehn Beamten an der Aufklärung des Brandes arbeiten. Weiterhin werden Haus-zu-Haus-Befragungen in Altenkunstadt durchgeführt, um Erkenntnisse über Personen zu erlangen, die sich möglicherweise verdächtig verhielten oder sonst Angaben zu den Bränden machen können. Wer hat in der Nacht vom Dienstag, 1. Juli, auf Mittwoch, 2. Juli, 1 Uhr, im Bereich der Weismainer Straße und der Theodor-Heuß-Straße, Personen gesehen und kann Angaben zu diesen machen?

Hinweise bitte an die Polizei in Coburg unter Telefonnummer: 09561/645-310.

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