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Thomas Jurk im Club-Roßwein


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Roßwein, 19.9.2008. Mehr als 50 neue Kreistagsabgeordnete und Wahlkämpfer von Dresden bis zum Erzgebirge waren der Einladung der SPD-Sachsen zum „Dankeschön-Grillfest“ nach Roßwein gefolgt. Prominentester Teilnehmer am 18.9. im Club-Roßwein war der sächsische Wirtschaftsminister und SPD-Landesvorsitzende Thomas Jurk.

Der örtliche SPD-Chef Rudolf Homann hieß die Teilnehmer zu Beginn willkommen und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass die Veranstaltung in Roßwein auf die Beine gestellt wurde. Das Motto des Abends könne lauten: Wer kämpfen kann, kann auch feiern. Thomas Jurk ging in seiner Dankesrede kurz auf die Kreistags- und Landratswahlen vom 10. Juni des Jahres ein, um gleich anschließend den Blick auf das Superwahljahr 2009 zu richten. Dabei kritisierte Jurk seine Kabinettskollegen von der CDU scharf für die Festlegung des Termins der Landtagswahl. Die SPD habe sich dafür eingesetzt, die Bundestags- und Landtagswahl am selben Tag auszurichten, um Geld zu sparen und eine höhere Wahlbeteiligung zu erreichen. Diese Argumente seien bei der Union leider auf taube Ohren gestoßen. Tatsächlich müssen die Steuerzahler erheblich tiefer in die Tasche greifen und die Wahlchancen der Rechtsextremisten erhöhen sich bei einer niedrigen Wahlbeteiligung. Auch ist es wohl erheblich schwieriger genügend ehrenamtliche Wahlhelfer zu motivieren, zumal im selben Jahr noch die Kommunal- und Europawahlen anstehen. Dieses Risiko wird von einer Reihe christdemokratischer Bürgermeister inzwischen ebenfalls gesehen. Gleichwohl, so Jurk, werde die sächsische SPD mit viel Elan und hoher Motivation in die Auseinandersetzungen gehen. Die SPD-Handschrift in der Landespolitik, etwa mit den Erfolgen bei der Schaffung von Gemeinschaftsschulen, der Verhinderung von Studiengebühren oder Einführung des Kommunalkombi, sei teils gegen den erbitterten Widerstand der Konservativen durchgesetzt worden. Diese Politik für mehr soziale Gerechtigkeit müsse fortgeführt und abgesichert werden.

Der Roßweiner Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) und der SPD-Kreisvorsitzende Henning Homman, beide Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion Mittelsachsen, konnten wegen der Mammuttagesordnung des Kreistages erst verspätet an der Veranstaltung teilnehmen.

http://www.spd-mittelsachsen.de
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