
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
Frohburg (ddp-lsc). Die genaue Ursache für das Zugunglück am 8. Dezember bei Hopfgarten (Landkreis Leipzig) ist noch nicht geklärt. Ein Gutachter untersuche weiter den Vorfall, sagte ein Sprecher des Eisenbahnbundesamtes auf Anfrage. Zwischen Leipzig und Chemnitz war in der Nähe des Haltepunktes Hopfgarten ein Regionalexpress der Deutschen Bahn entgleist. Zwei Fahrgäste erlitten einen Schock. 61 Passagiere konnten den Zug unversehrt verlassen. Der Motor der Lok soll zunächst gebrannt haben, der in der Folge offenbar aus seiner Verankerung riss und auf die Bahntrasse stürzte. Dabei soll der Triebwagen aus den Gleisen gehebelt worden sein. In starker Schieflage war das Fahrzeug der Baureihe 612 zum Stehen gekommen. Diese zweiteiligen Triebzüge für den schnellen Regionalverkehr gelten als störanfällig und durften nach einer Selbstverpflichtung der Bahn schon vor der Entgleisung bei Hopfgarten nicht mehr mit Neigetechnik verkehren. Dadurch ist die Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern zum schnelleren Durchfahren von Kurven zurzeit nicht mehr möglich. Die Bahn fährt deshalb derzeit auf vielen Strecken nach Ersatzfahrplänen. ddp/lsm/pon
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