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Unfall in Laudenbach: 18-Jährige stirbt auf der B469 - Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am späten Donnerstagnachmittag, 11. März, auf der B469 bei Laudenbach gekommen. Bei dem Zusammenstoß eines Lastzugs mit einem Kleinwagen haben die beiden Fahrzeuglenker schwere Verletzungen davongetragen. Der Lkw kam nach der Kollision auf den Bahngleisen zum Liegen, die parallel zur Straße verlaufen. Die Bundesstraße und die Bahntrasse wurden komplett gesperrt.
In der Nacht zum Freitag erlag die 18-jährige Pkw-Fahrerin ihren schweren Verletzungen.
Gegen 17:40 Uhr war der mit Blumen beladene niederländische Lastzug auf dem Weg in Richtung Miltenberg. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Gespann plötzlich von seiner Fahrspur ab und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Lkw mit einem entgegenkommenden Opel Corsa. Der Kleinwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls massiv beschädigt, die 18-jährige Fahrerin erlitt dabei schwerste Verletzungen, denen sie in der Nacht auf Freitag in der Klinik erlag.
Nach dem Zusammenstoß durchbrach der Hängerzug die Leitplanke und rutschte die Böschung zur neben der Straße befindlichen Bahntrasse hinab. Hier kippten Zugfahrzeug und Anhänger seitlich auf die Schienen. Auch der 57-jährige Fernfahrer wurde dabei schwer verletzt, zwei engagierte Ersthelfer befreiten den Mann aus seinem Führerhaus, indem sie mit den Händen die Schottersteine aus dem Gleisbett zur Seite räumten, so dass der Verletzte aus dem Fahrzeug gelangen konnte.
Ein dritter Helfer lief neben der Bahntrasse dem aus Richtung Miltenberg auf die Unfallstelle zufahrenden Regionalzug entgegen, um den Zugführer zum Anhalten zu bewegen und auf diese Weise noch Schlimmeres zu verhindern.
Während die 18-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in ein Unfallkrankenhaus gebracht wurde, wurde der Lkw-Fahrer vom Rettungsdienst in eine örtliche Klinik eingeliefert. Der entstandene Sachschaden ist derzeit noch nicht bekannt, dürfte sich aber in jedem Fall auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Neben mehreren Streifenbesatzungen der Polizeiinspektionen Miltenberg und Obernburg sowie der Bundespolizei waren zwei Notärzte, fünf Angehörige des Rettungsdienstes und über 40 Helfer der umliegenden Feuerwehren an der Unfallstelle im Einsatz. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn AG kümmerte sich um die Steuerung des Zugverkehrs sowie um die Freigabe der Bahnstrecke nach erfolgter Bergung des Hängerzugs.
Quelle: Polizei