Krummendeich. Tödlicher Unfall bei Krummendeich: In der Nacht auf Sonntag, 25. April, gegen kurz nach 02:30 h kam es auf der Landesstraße 111 in Kehdingen in Nordkehdingen-Wechtern zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuginsassen im Alter von 18 und 19 Jahren tödliche Verletzungen erlitten.
Ein 19-jähriger Fahrer einer Mercedes E-Klasse war mit seinem Fahrzeug auf der L 111 aus Balje in Richtung Freiburg unterwegs und hatte dort bei km 37,3 vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit am Ausgang einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war auf die Gegenfahrbahn geraten.
Dort kam ihm zu diesem Zeitpunkt ein 35-jähriger Angestellter eines Lohnunternehmens mit seinem Traktor und angebauter Maissaatmaschine entgegen. Dieser konnte einem Zusammenstoß nicht mehr ausweichen und der schwere Mercedes prallte frontal unter die Zugmaschine.
Die Feuerwehren aus Krummendeich und Freiburg sowie der Rüstwagen aus Drochtersen rückten mit ca. 40 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an und mussten mit schwerem Gerät zunächst bei Fahrzuge voneinander trennen um an die eingeklemmten Insassen zu gelangen.
Für den 19-jährigen Fahrer des Mercedes, seinen ebenfalls 19-jährigen Beifahrer und einen hinten sitzenden 18-Jährige, alle aus Drochtersen, kam jede Hilfe zu spät, sie waren bereits ihren schweren Verletzungen erlegen.
Ein weiterer 18-jähriger junger Mann ebenfalls aus Drochtersen, der im dem Fahrzeug hinten gesessen hatte, erlitt schwere Verletzungen und musste nach seiner Rettung aus dem Wrack und der Erstversorgung durch den Notarzt aus Hemmoor vom Rettungsdienst aus Freiburg in Stader Elbeklinikum eingeliefert werden.
Der 35-jährige Traktorfahrer aus der Wingst blieb bis auf einen schweren Schock unverletzt.
An dem Mercedes entstand Totalschaden, der Traktor wurde erheblich beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich auf über 10.000 Euro belaufen. Die Landesstraße 111 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme für ca. 4 Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr umgeleitet, zu größeren Behinderungen kam es jedoch nicht.
Im Bereich der Unfallstelle ist über mehrere Kilometer aufgrund der Straßenschäden durch den starken Frost im Winter eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h angeordnet.
Quelle: Polizei