Foto: Symbolbild
Groß-Brand in Kollnburg-Aumühle: Feuer im Sägerwerk - Keine Verletzten, aber trotzdem rund eine Million Euro Sachschaden. Das ist die Bilanz eines Großbrandes am Vormittag des Montag, 30. Januar, in Aumühle im Landkreis Regen. Rund 170 Einsatzkräfte waren stundenlang im Einsatz.
Gegen 09.15 Uhr erreichte am Montag der erste Notruf auch die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing. Es wurde mitgeteilt, dass in einem Sägewerk in Aumühle bei Kollnburg / Lkrs. Regen ein Feuer ausgebrochen war. Entdeckt hatte den Brand ein 58-jähriger Mitarbeiter der Firma. Sofort wurde für alle umliegenden Feuerwehren, die Polizei in Viechtach und den Rettungsdienst Großalarm ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen zwei Gebäude auf dem großräumigen Betriebsgelände bereits lichterloh in Flammen. Durch den Großeinsatz der Wehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein unmittelbar benachbartes Wohnhaus aber verhindert werden, das Gebäude erlitt lediglich leichten Schaden. Schwer beschädigt wurden allerdings die zwei Betriebsgebäude in Winkelbauweise zur Holzverarbeitung, die zum Teil niederbrannten.
Am Brandort nahmen noch am Vormittag Ermittler des Kriminaldauerdienstes der Kripo Straubing und der sachbearbeitenden Kripo Deggendorf ihre Arbeit auf. Derzeit gehen die Beamten davon aus, dass das Feuer unter Umständen im Bereich einer Maschine entstanden sein könnte und sich - trotz frühzeitigen Löschversuchen von Mitarbeitern - rasend schnell ausbreitete. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, der Sachschaden wird vorläufig auf rund eine Million Euro geschätzt.
Die an der Brandstelle vorbeiführende Kreisstraße musste wegen der Löscharbeiten für einige Stunden gesperrt werden. Am Brandort waren insgesamt rund 170 Einsatzkräfte gebunden.
Quelle: Polizei
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