Foto: Symbolbild
Bei einem Unfall zwischen Oberhohenried und Königsberg ist am Montagmittag, 22. September, eine Autofahrerin ums Leben gekommen. Die 45-Jährige war auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit einem Lkw zusammengestoßen. Die Staatsstraße 2278 war stundenlang gesperrt.
Kurz vor 12.00 Uhr war die Frau aus dem Landkreis Haßberge mit ihrem Auto in Richtung Königsberg unterwegs. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen hatte etwa 300 Meter nach der Abzweigung nach Prappach ein voraus fahrender Pkw den Blinker gesetzt, um nach rechts in einen Feldweg abzubiegen. Auf diese Situation wurde die Citroenfahrerin offenbar zu spät aufmerksam. Die 45-Jährige zog ihr Auto dann nach links, geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem Lkw zusammen.
Bei dem Unfall wurde die Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Die Tote konnte von der Feuerwehr nur unter Einsatz der Rettungsschere geborgen werden. Der 30-jährige Fahrer und zwei weitere Insassen des Lkw kamen mit dem Schrecken davon. Der Pkw wurde bei dem Zusammenstoß total beschädigt. Der Lkw wurde im Frontbereich erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle, der momentan noch mit der Auswertung der Spuren beschäftigt ist.
Für die Rekonstruktion des Unfallgeschehens wäre es wichtig, wenn sich der Fahrer des dunklen Pkw bei der Polizeiinspektion Haßfurt, Tel. 09521/9270, melden würde, der nach Zeugenaussagen vor dem Pkw der tödlich Verunglückten den Fahrtrichtungsanzeiger gesetzt hatte.
Möglich ist, dass dieses Fahrzeug unmittelbar nach dem Unfall auch angehalten hat. Die Aussage des bislang noch nicht bekannten Fahrers wäre für die Polizei von besonderer Bedeutung.
Bei der Unfallaufnahme wurden die Beamten der Polizeiinspektion Haßfurt durch die Feuerwehren aus Haßfurt und Königsberg unterstützt, die unter anderem auch die Ableitung des Verkehrs übernommen haben.