Kleve, Di. 24.01.12 19:17

Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
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Düsseldorf (dapd-nrw). Durch witterungsbedingte Unfälle sind am Dienstagmorgen mindestens zwei Autofahrer in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Aus verschiedenen Polizeidienststellen wurden insgesamt über 130 Unfälle gemeldet, die auf das winterliche Wetter zurückzuführen waren. Allein der Kreis Coesfeld verzeichnete 37 Glatteis-Unfälle.Ein 46-Jähriger starb am Morgen noch am Unfallort, nachdem er offenbar wegen der winterlichen Straßenverhältnisse zwischen Kleve und Goch von der Fahrbahn abgekommen war, teilte die Polizei mit. Ein 59-Jähriger verlor auf der Landstraße 510 im Kreis Steinfurt auf eisglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto und wurde gegen einen Baum geschleudert. Der Mann starb ebenfalls noch am Unfallort. Ein tödlicher Verkehrsunfall in Bonn ist offenbar nicht auf Glatteis zurückzuführen, wie eine Polizeisprecherin sagte.Bei weiteren Unfällen wurden zudem mehrere Menschen teils schwer verletzt. Bei einem Frontalzusammenstoß nahe Hörstel erlitten zwei Autofahrer schwere Verletzungen, ebenso eine Frau bei Bocholt, die von der eisglatten Straße abkam und deren Wagen gegen einen Baum stieß. Im Kreis Viersen wurden bei 20 witterungsbedingten Verkehrsunfällen sieben Menschen verletzt, einer davon schwer.Zwtl.: Sachschaden von mehreren Hunderttausend EuroAuch Fahrradfahrer kamen durch das Glatteis in Schwierigkeiten: Eine Frau in Dinslaken etwa rutschte mit dem Rad aus und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. In Krefeld stürzten drei Kinder auf dem Weg zur Schule mit ihren Fahrrädern und wurden leicht verletzt.Im Kreis Coesfeld verzeichneten Einsatzkräfte 37 Verkehrsunfälle durch Glatteis, bei den meisten kam es lediglich zu Blechschäden. In zehn Fällen wurden jedoch Menschen verletzt, wie die Polizei mitteilte. Weitere Schwerpunkte waren der Kreis Borken mit 24 Unfällen und der Kreis Wesel mit 23 Unfällen. Der Sachschaden geht laut Schätzungen der Polizei in die Hunderttausende Euro.Die Behörden waren mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz, hieß es. Aufgrund der hohen Zahl «konnten sich Wartezeiten jedoch nicht immer vermeiden lassen», wie die Polizei mitteilte. Auch in den kommenden Tagen kann es zu Glatteis kommen. Autofahrer sollten vor allem auf Brücken, unter Unterführungen und am Rand von Waldschneisen vorsichtig fahren.dapd / shr / mbo / iha /1