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Totschlag im Gefängnis: Tatverdächtiger war psychisch auffällig

Kassel, Fr. 28.09.12 10:40
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL

Kassel (dapd-hes). Nach der angeblichen Tötung eines Häftlings der Justizvollzugsanstalt Kassel bestehen Anhaltspunkte für eine psychische Störung seines dringend tatverdächtigen Zellengenossens. Derzeit werde ein forensisch-psychiatrisches Gutachten erstellt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel am Freitag auf dapd-Anfrage.Die «Hessisch/Niedersächsische Allgemeine» (HNA) hatte berichtet, dass der 37-jährige Verdächtige bereits vor Haftantritt in Kassel als psychisch auffällig galt. Der Hinweis sei von Mitarbeitern der Justizvollzugsanstalt Berlin gekommen, wo er zuvor saß. Eine Gefängnispsychologin in Kassel soll laut dem Bericht aber zu dem Ergebnis gekommen sein, dass von dem Mann keine Gefahr ausgehe. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte dazu keine Angaben machen.Das 54-jährige Opfer war am 16. September tot aufgefunden worden. Zunächst hatte es den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge keine Hinweise auf Fremdverschulden gegeben. Bei der routinemäßig angeordneten Obduktion wurden aber Verletzungen am Hals festgestellt.dapd / T2012092002806 / clw / car /1



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