
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
Kassel (dapd-hes). Die Stadt und die Universität Kassel sammeln gemeinsam Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan. Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) rief am Montag die Bürger auf, den Bau tragbarer Wasseraufbereitungsanlagen mitzufinanzieren. Wissenschaftler der Universität Kassel hatten diese Anlagen für den Einsatz in entlegenen und über Straßen nicht zugängliche Gegenden entwickelt. Ihren Angaben zufolge können mit einem dieser rucksackgroßen, 20 bis 30 Kilogramm schweren Geräte bis zu 1200 Liter Wasser am Tag gefiltert werden. Eine Anlage reicht für die Versorgung von 200 Menschen aus. "Der Wasserrucksack ist ein Beispiel für den innovativen Geist und die technologische Kompetenz unserer Universität. Mit dieser flexibel einsetzbaren Technik können viele Menschenleben gerettet werden", sagte Hilgen. Mit ihrer gemeinsamen Initiative wollten Stadt und Universität Geld für möglichst viele Einheiten der tragbaren Wasseraufbereitungsanlagen sammeln und Hilfsorganisationen auf die Geräte aufmerksam machen. Die Herstellung einer Anlage kostet nach Angaben der Universität 1000 Euro. dapd/loi/wsd /4
Quelle: ddp
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