Foto: Symbolbild
Brand in Jork - Feuer zerstört Obstsortierhalle: Am späten Montagvormittag, 13. Februar, gegen 11:15 h wurden der Feuerwehr und der Polizei der Ausbruch eines Feuers in einer Obstlager- und -sortierhalle in Jork-Leeswig im Alten Land gemeldet. Die 18-jährige Tochter des Inhabers des Obstbaubetriebes hatte das Feuer in der ca. 20 x 40 m großen Halle bemerkt und sofort Alarm geschlagen. Dem Senior gelang es dann noch, einige Gerätschaften und Traktoren aus der Halle zu fahren, bevor diese in kurzer Zeit völlig in Flammen stand. Als die ersten Einsatzkräfte der alarmierten Ortswehren aus Königreich, Jork, Borstel, Moorende und Hove sowie aus Hamburg-Cranz an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach und brachten die Eternitplatten darauf zum Platzen. Durch den schnellen Einsatz der ca. 130 angerückten Feuerwehrleute konnte ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Gebäude verhindert werden und ein Vollbrand des Gebäudes verhindert werden. Dazu musste Löschwasser über lange Schlauchleitungen und aus den umliegenden Gräben heran gepumpt und die Löscharbeiten teilweise unter schwerem Atemschutz vorgenommen werden. Das Gebäude in Nähe der Hamburger Stadtgrenze wurde dennoch bis auf die Außenmauern zerstört, im Inneren verbrannten Obstlagerbestände sowie Sortierkisten und -maschinen, der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf mindestens 300.000 Euro belaufen. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Brandes nicht in dem Gebäude, der vorsorglich mit alarmierte Rettungsdienst brauchte sicht eingreifen, verletzt wurde niemand. Die Löscharbeiten zu deren Unterstützung auch die Drehleiter der Feuerwehr Buxtehude nachalarmiert wurde, dauern derzeit vermutlich noch bis in die späten Nachmittagstunden an.
Die Kreisstraße 39 musste für die Zeit der Löscharbeiten voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr örtlich umgeleitet, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht.
Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade haben noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, nach dem derzeitigen Stand könnte ein technischer Defekt zum Ausbruch des Brandes geführt haben. Genaue Untersuchungen werden aber erst in den nächsten Tagen durch die Brandexperten der Polizeiinspektion Stade vorgenommen. Erst dann wird man die genaue Brandursache feststellen können.
Quelle: Polizei
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