Foto: Symbolbild
Amoklauf-Alarm in Itzehoe - Berufsschule durchsucht - Schüler festgenommen - In Itzehoe sorgte am Dienstag, 31. August, ein Amok-Lauf-Alarm am Regionalen Berufsbildungszentrum Steinburg für große Aufregung und einen Großeinsatz von Polizei und SEK.
Die Beamten wurden am späten Vormittag gegen 11.30 Uhr von Lehrern alarmiert, weil mehrere Schüler eine maskierte Person mit einer Schusswaffe in einem der Gebäude des Komplexes gesehen hatten. Darufhin rückte die Polizei an und evakuierte die Schule am Langen Peter.
Bei der Durchsuchung der Schulräume wurden unter einer Schulbank ein Kapuzenpullover und eine Schreckschusspistole gefunden. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die sichergestellten Gegenstände einem 19-jährigen Schüler aus Itzehoe gehören. Der Schüler hat das vor der Polizei bestätigt.
Er gab an, die Schreckschusswaffe zum Selbstschutz mit in die Schule genommen zu haben.
Beim Betreten der Schule wurde er dann von Mitschülern beobachtet, die die Schulleitung informierten.
Es gibt es keine Hinweise darauf, dass sich der Schüler gegenüber Mitschülern strafrechtlich verhalten wollte.
Es ist davon auszugehen, dass sich der junge Mann nicht darüber im Klaren war, dass sein Verhalten einen Polizeieinsatz auslösen würde.
Die Polizei nimmt solche Lagen sehr ernst und macht darauf aufmerksam, dass sie sich in ihrer Einsatzführung entsprechend verhält. Möglicherweise könnte das für den Betreffenden nicht absehbare Konsequenzen haben. Nämlich dann, wenn seitens der Polizei Schusswaffen eingesetzt werden.
Die Ermittlungen gegen den 19-Jährigen dauern an.
Der Polizeieinsatz ist gegen 14.45 Uhr beendet worden.
Quelle: Polizei
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